Salzburg

Salzburg – Tourist in der eigenen Stadt

5 Dinge, die ich noch nie in Salzburg gemacht habe

Als Einheimischer stellen Touristen in der eigenen Stadt primär ein Verkehrshindernis dar (warum gehen sie bloß so langsam!?). In der Advents-, und somit Weihnachtsmarktzeit und ab Ostern, die ganze warme Jahreszeit über, sind in Salzburg Massen von ihnen unterwegs – zweieinhalb Millionen Nächtigungen sprechen für sich.

Der durchschnittliche Tourist wandelt jedoch meist auf ganz anderen Pfaden durch die Stadt als der Einheimische. Der Salzburger nimmt die Plätze, die der Tourist anvisiert zwar meist als schön und eh voll wichtig wahr, belächelt den Reisenden aber dafür, dass er seine abzuhakende Liste abklappern muss. Peinlich ist es aber, wenn der Neuseeländer, Japaner oder Ami mit einem über Salzburger Sehenswürdigkeiten plauschen ürde und man kann nur sagen: kenn ich nicht. Deswegen anbei eine Liste an Dingen, die ich noch nie in Salzburg gemacht habe, die dieses Jahr aber definitiv von mir inspiziert werden.

 

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Sachertorte im Sacher essen

Vor ein paar Wochen habe ich mir den TV-Zweiteiler über das Hotel Sacher angesehen (ich realisiere gerade, dass der Satz klingt, als wäre ich einhundert Jahre alt und Fan des Musikantenstadls). Ausschlaggebend war der Grund, dass Robert Stadlober mitspielt und mei, das/der war sehr nett anzusehen. Was mir beim Schauen aufgefallen ist: ich hab noch nie eine echte Sachertorte gegessen. Und deswegen geht es in den nächsten Monaten ganz sicher mal ab ins schöne Hotel am Salzachufer zum Schokotortenjausnen.

 

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Sich durch die ganzen Mozartkugeln testen

Trotz dezenter Schokoladenabhängigkeit meinerseits kenne genau zwei Sorten Mozartkugeln: die Echten von Mirabell und die Originalen von Fürst. Dabei gibt es ja auch noch die vom Schatz, vom Holzermayr und die vom Café Habakuk – da sich Letzteres bei mir im Haus befindet, sollte das Organisieren einer Dosis Schoko-Nougat-Marzipan kein allzu großes Problem darstellen.

 

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Sound of Music Tour

Sowohl die Gute Güte als auch die Geschmeidigen Köstlichkeiten haben sie schon gemacht, ich bin noch jungfräulich auf dem Gebiet der Sound-of-Music-Bustour. Dabei kann ich mindestens drei Songs aus dem Musical auswendig vorsingen. SCHNITZEL WITH NOODLES! Eine Reise zum Schloss am Leopoldskroner Weiher, dem Glaspavillion in Hellbrunn und der Hochzeitskirche in Mondsee steht auf der Agenda und wird 2017 erledigt. Was ich ganz bestimmt nicht tun werde: auf dem Untersberg tanzen und dabei Climb every Mountain singen.

 

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Mozarts Geburtshaus

Was war noch schnell mal der Grund, warum es diese ganzen Toursiten nach Salzburg verschlägt? Das gute Wetter? Nein? Wer hätte das gedacht! Es muss dieser Komponist sein… Wird Zeit, dass man sich dieses Mozart-Geburtshaus mal von innen ansieht.

 

Tourist in der eigenen Stadt

 

Eine Tour durch die bekanntesten Kirchen machen

Die Salzburger Skyline ist gerade der vielen Türme der Kirchen und Klöster so unverwechselbar. Trotzdem habe ich noch nie einen Fuß in folgende Gotteshäuser gesetzt: Markuskirche, Sankt Blasiuskirche, Universitätskirche oder Sebastianskirche. Die Kirche des heiligen Sebastian ist übrigens von meinem Büro genau 150 m entfernt – ich hab es gegoogelt. wäre also wirklich eine Schande, wenn ich mir die nicht endlich mal genauer ansehen würde.

 

Salzburg, du hübsche Touristenhochburg, 2017 werden wir intim!

 

Titelfoto: Gute Güte

Rest: Pixabay