Life Hacks

So schaffst du dir Auszeiten im Alltag

UIm Alltag ist rund um uns herum ständig was los: da klingelt das Handy, die Kinder jammern, die Katze will gefüttert werden und ein Stapel Arbeit liegt auch noch herum. Ab und zu ist man dann fast so weit, zu explodieren, jeden anzubrüllen und türeschlagend aus dem Raum zu laufen. Damit das nicht allzu oft passiert, habe ich 7 Tipps, wie man untertags schnell ein bißchen Entspannung findet – zum Durchschnaufen, Runterkommen, Ruhigwerden, selbst wenn man grad nicht viel Zeit hat – ein Vollbad oder ein Spa-Abend fallen also hiermit schon weg.

 

Füße hochlegen

Das klingt womöglich nach sockentragenden, krampfadrigen alten Omas, aber hey: mal kurz die Füße hochzulegen, so richtig weit über Kopf, am besten im Bett, während die Treter an der Wand lehnen – das bringt einen wieder zurück in die Realität.

 

auszeit im alltag

Handy ausschalten

Wenn man vom andauernden Pling genervt ist, sämtliche Apps mit roten Signalen blinken und man sich dabei ertappt, ständig ganz kurz – gaaaaaaanz kurz – seine Lieblingsseiten im Netz aufzurufen, dann wird es Zeit für etwas digital Detox. Ich hab mir sagen lassen, dass von ein paar Stunden, die das Handy selbst tagsüber in ausgeschaltetem Zustand verbringt, noch keine Welt untergegangen ist. Ausprobieren müsst ich das aber noch…

 

Tief durchatmen

Es ist wirklich gleich soweit und du platzt? Dann atme in langsamen, tiefen Atemzügen zehnmal tief in den Bauch. Das Ausatmen zwischendrin solltest du auch nicht vergessen, sonst wäre das mit dem Platzen nämlich durchaus vorstellbar. Du wirst sehen – wenn du dir die Zeit nimmst, kommst du durch die Gleichmäßigkeit deines Atems wieder zur Ruhe.

 

Fenster auf!

Hast du schon mal beobachtet, wie entspannt die alten Leute aussehen, die mit Pölsterchen am Fenster lehnen und rausschauen? Manch einer würde jetzt sagen, das ist so, weil die nichts zu tun haben. Ich sage: die nehmen sich Zeit, beobachten ihre Umwelt und gehen mit ihrer Lebenserfahrung viel entspannter an den Alltag ran – und das sollte man nachmachen. Also, Fenster auf, Kopf raus, und einfach mal ganz aufmerksam beobachten, was rund um einen herum so vor sich geht.

 

Spaß haben

Lachen, Grinsen, Kichern: so ein bisschen Glückshormon hat noch niemandem geschadet. Wen man das Gefühl hat, es gäbe grad gar nichts zu lachen, sucht man sich einfach auf YouTube seinen Lieblingskomiker und sieht sich ein zwei Clips an. Wenn das auch nicht hilft, hab ich hier einen Witz für euch: Was ist gelb und wenn man es im Auge stecken hat, ist man tot? – Ein Bagger.

 

Ein heißes Getränk zubereiten

Sobald ich Kaffeeduft rieche, geht’s mir schlagartig besser. Aber auch das Zubereiten einer Tasse Tee oder einer heißen Schokolade kann einen beruhigen. Die beinahe rituellen Handlungen helfen einem, sich wieder ruhig und gelassen zu fühlen – und verschaffen eine kleine, willkommene Pause.

 

I have a plan

Deine Auszeit soll etwas längere Zeit in Anspruch nehmen? Dann setze dich einen Abend lang hin und plane etwas. Das kann das nächste Wochenende, ein Urlaub oder eine Feier sein – Hauptsache, du tust es mit Freude, Begeisterung und lässt dir Zeit. Wer ohne Druck seine Gedanken um ein bestimmtes Thema kreisen lässt, Bücher und das Internet auskundschaftet und Notitzen macht, gönnt seinem Gehirn eine Pause von all dem alltäglichen Qutasch, der es sonst belastet.

 

 

Und nun, ihr Lieben, gönnt euch was und nehmt euch eine kleine Auszeit – ob es nun eine Idee von dieser Liste oder eine eigenen Variante sein möge!

Disclaimer: Pics via Unsplash, Fotograf im Dateinamen.