Life

Warum du dich mit Menschen aus dem Internet treffen sollst

(Werbung) Mit über Dreißig bin ich kein Mensch, der mit dem Internet an den Fingerspitzen aufgewachsen wäre. Ich erinnere mich noch ganz genau daran, als 1998 einer unserer Schulcomputer mit DEM Internet ausgestattet wurde und wir Dreizehnjährige mit offenem Mund einen klobigen Monitor umringten, um uns Fotos von Pamela Anderson anzusehen. Und obwohl ich erst in meinen Teenagerjahren mit dem Web Bekanntschaft machte, spielte sich ein wichtiger Teil meines jungen Erwachsenenlebens nicht nur im realen Leben, sondern auch online ab.

 

 

Intensive, stundenlange Gespräche führte ich nämlich nicht nur in anonymen Chatrooms (der Vollständigkeit halber möchte ich das Facebok meiner Jugend erwähnen, www.uboot.at), sondern auch außerhalb der Virtualität. Denn im Laufe der Jahre waren es nicht nur eine Handvoll Menschen, die mir zuerst online und dann in echt ans Herz gewachsen sind – mittlerweile sind es Dutzende, die ihre Spuren in meinem Leben hinterlassen haben. Natürlich habe ich nie jemanden alleine in der Dunkelheit an einem fremden Ort getroffen – und junge Menschen, die diesen Text hier lesen, sollten sich auch bitteschön nicht leichtfertig mit irgendwelchen unbekannten Personen treffen.

 

 

Aber das Internet, soviele Fake News, Gefahren und Hass es auch beinhalten mag, hat für mich immer besonders schöne Facetten bereitgehalten: Menschen haben sich mir gegenüber viel leichter geöffnet, als sie es in Person getan hätten. Menschen aus verschieden Ländern, Schichten, Altersstufen und Bildungshorizonten liefen mir viel eher über den Weg, als sie es in meinem Alltag hätten. Und Menschen gaben mir viel mehr Zeit und übten sich in Geduld, um mit mir Beziehungen aufzubauen.

 

 

Lipton* hat mich im Rahmen ihrer „Lipton heißt zusammenkommen“-Kampagne gefragt, wie ich mit den Menschen, die mir wichtig sind, zusammenkomme. Bei einigen Menschen aus dem Internet war das eine Tasse Verlängerter im Kaffeehaus, bei manchen eine Flasche Rotwein auf einer Blumenwiese.

Und wieder andere gibt es, die mir, obwohl ich sie im Internet kennengelernt habe, mittlerweile so ans Herz gewachsen sind, dass wir unsere freie Zeit teetrinkend und Ö1-hörend in der jeweiligen Wohnung verbringen. Denn Tee kann ich stundenlang trinken, während wir darüber diskutieren, wer den mieseren Seriengeschmack hat.

Das alles hätte ich nie erlebt, wenn ich gedacht hätte, Leute aus dem Internet zu treffen wäre peinlich oder schräg – mein Leben würde in einiger Hinsicht deswegen heute sogar komplett anders aussehen. Deswegen, danke, Internet – since 1998.

 

Internet

 

Wer nun ebenso mit seinen Lieben und Lipton zusammenkommen möchte, der kann ein ganzes Teepaket ( 2xMandarin Orange, 2x Raspberry Pomegranate, 2x Strawberry Raspberry, 2x Apricot Peach, 1x Apple Fig, 1x Mint und 1x Yellow Label) bei mir gewinnen. Als über 18-Jähriger einfach hier oder auf Facebook kommentierten, mit wem ihr gerne teetrinkend zusammengekommen wollt und am 21. April wird ein ausgeloster Gewinner verständigt. Viel Glück!

 

*Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Lipton.

Fotos von Gnigler M.