Salzburg

Sexy Time? Kuschelhotel Seewirt Mattsee

(Presseeinladung) Eine halbe Stunde benötige ich, um in die Arbeit zu kommen. Oder um meine Küche aufzuräumen. Was man ebenso in einer halben Stunde schafft: Von Salzburg nach Mattsee zu gelangen, um dort die ultimative Phase der Entspannung zu erreichen – was bekanntlicherweise tausendmal besser ist, als zu arbeiten oder seine Küche aufzuräumen.

Es ist in Mattsee nicht nur die Natur, die einen so grandios relaxen lässt. Der blitzblaue See, auf dem im Sonnenschein pittoresk weiße Segelbötchen ihre Kreise ziehen und die sanften Hügel des Salzburger Seenlands, die sich an das Ufer des Mattsees schmiegen, waren nämlich nur die Kirsche auf dem Sahnehäubchen meines Wochenendes.

Denn ich habe mein Haupt auf die Kissen eines besonderen Hotels gebettet: im Kuschelhotel Seewirt Mattsee.

 

 

Der Name Kuschelhotel ist selbsterklärend – allerdings war mir im Vorhinein nicht ganz klar, was mich erwartet. Ist das was Erotisches? Laufen da alle Menschen händchenhaltend herum?

Gleich vorneweg: Wie erwartet sind die Gäste ausschließlich in Zweiergespannen unterwegs. Grundsätzlich könnte man schon alleine in diesem Hotel übernachten, würde sich aber wie das berühmte fünfte Rad am Wagen vorkommen. Zwar wandelt kaum einer turtelnd oder streichelnd durch die Gänge oder überhäuft seinen Partner in der Poolarea mit Küsschen, wohl aber ist eine tiefenentspannte und wertschätzende Aura, eine Freude am zu zweit Sein, zwischen den Gästen zu spüren.

 

 

Das Hotel liegt direkt am Ufer des Mattsees und ein hauseigener Badesteg führt ins Wasser. Von unserem Bett aus konnten wir den blutroten Sonnenaufgang am Morgen beobachten, für den ich extra um fünf Uhr morgens meinen Wecker klingeln ließ – aber so eine Möglichkeit bietet sich schließlich nicht jeden Tag!

 

 

Auch direkt im Visier der Bettstatt aus waren meine persönlichen Badezimmergoals zu erspähen: eine freistehende Badewanne, groß genug, dass zwei Menschen darin Platz finden (es könnte sein, dass ich das ausprobiert habe), umgeben von so viel weißem Marmor, dass jede Instagrammerin Schnappatmung bekommt. Damit das Baden ganz besonders romatisch vonstatten geht, bekommt man eine große Glasphiole Badesalz mit Rosenblüten bereitgestellt, die dann malerisch auf der Wasseroberfläche treiben. Damit es auch beim Zähneputzen zu keinen Streitereien kommt, die dem Kuscheln im Wege stehen könnten, gibt es übrigens zwei Waschbecken in Waschschüsseloptik und flauschige Handtücher en masse.

 

 

Ungeachtet der Tatsache, dass ich schon ein Weilchen im Wasser verbracht hatte, musste ich unbedingt noch ein paar Längen im Infinitypool im obersten Stock des Kuschelhotels abspulen. Die Aussicht beim Schwimmen ist umwerfend, geht das Wasser des Pools doch scheinbar in das Wasser des Mattsees über! Aber auch bei Nacht, wenn man gar keinen See mehr vor den Panoramafenstern erahnen kann, verblüfft einen die Optik des Schwimmbereichs: lauter kleine, rosa Lichter tauchen das Wasser in ein romantisches Licht.

 

 

Weil ich ja quasi beim Schwimmen Hochleistungssport betrieben habe, habe ich meine Ernährungsvorsätze für dieses Wochenende vollkommen über Bord geschmissen. Was nicht verwunderlich ist, schließlich schwingt Helmut Blüthl, Hotel- und Küchenchef im hauseigenen Haubenrestaurant lust.reich höchstpersönlich den Kochlöffel. Und der hat schon im Schloss Mönchstein und Hangar7 gekocht, außerdem ein Händchen (Näschen?) für Wein und somit 14 Punkte bei Galut&Millau erkocht.

 

Als wir nach dem umfassenden Frühstück am Sonntag schweren Herzens auscheckten, klebten Herr Ginger und ich übrigens noch das Herzerl an die Wand, das wir bei unserer Ankunft im Zimmer vorgefunden hatten: das kann man mit seinem Namen verzieren und im Haus aufhängen, in dem man sich so wohlgefühlt hat.

Herzlichen Dank an das Kuschelhotel Seewirt Mattsee, das mich zu diesem Wochenende eingeladen hat – selten hat mich ein Wochenende so entspannt wie dieses!

 

kuschelhotel seewirt mattsee

 

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