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12 Tipps zum Geldsparen

12 Tipps zum Geldsparen

Ich hab es schon öfters durchscheinen lassen, und heute sage ich es mit Vehemenz: Auch wenn ich selber ein Teil dieser glitzernden, materialistischen Bloggerwelt bin, in der es oft darum geht, Dinge zu verkaufen, zu erwerben und unter die Leute zu bringen, geht mir diese Einstellung ab und zu gegen den Strich. Ich will euch nicht ständig einreden, ihr bräuchtet gewisse Produkte, um glücklich zu sein. Im Gegenteil: ich will, dass ihr euer Geld beinander haltet und euch somit Dinge leisten könnt, die wirklich wichtig sind – wie Wohnungen zum Beispiel.

Deswegen habe ich heute 12 Tipps zum Geldsparen, die man sich entweder allesamt zu Herzen nehmen kann oder man sich nach Lust und Laune herauspickt.

 

Tipps zum Geldsparen

 

Und weg ist es

Ich habe immer einen Bausparvertrag und einen automatischen Abbuchungsauftrag auf mein Sparbuch laufen, die zur Mitte des Monats, wenn ich meinen Lohn erhalte, eine gewisse Summe auf das jeweilige Sparkonto übertragen. Über die Jahre sammelt sich hier eine hübsche Summe an, perfekt für unerwartete Ausgaben wie eine neue Waschmaschine, einen Boiler und andere sexy Investitionen.

Altes, das neu ist

Nicht alles, was man braucht, muss funkelnagelneu sein. Manche Dinge kann man gebraucht kaufen und sehr viel Geld dadurch sparen. Autos kaufe ich prinzipiell nur gebraucht, aber auch Kleinigkeiten können da ins Gewicht fallen: eine Bodum French Press habe ich etwa auf willhaben günstigst erstanden, eine Creuset-Auflaufform gab es im Secondhandladen um heiße 50 Cents. Nutze Plattformen wie Kleiderkreisel, willhaben oder shpock um Gebrauchtes billig zu erwerben oder um deine überflüssigen Sachen zu Geld zu machen.

Wer billigt kauft, kauft teuer

Gerade bei Geräten und Kleidungsstücken, die lange halten sollen, zahlt es sich aus, in Qualität zu investieren. Eine Kitchenaid mag auf den ersten Blick teuer erscheinen, hält aber wahrscheinlich ein Leben lang und macht somit einen erneuten Mixerkauf überflüssig. Bei Basicteilen im Kleiderschrank wie Jeans, Pullovern oder Baumwollunterwäsche achtet man am besten auf hochwertige Stoffe und gute Nähte, um lange Freude mit seinen Stücken zu haben.

 

 

Rabatte zu bestimmten Zeiten

Besonders günstig kauft man nach den Weihnachtsfeiertagen oder im Schlussverkauf. Gerade bei größeren Anschaffungen (wie saisonalen Sportgeräten, Elektrogeräten oder Grillern) zahlt sich ein antikzyklischer Erwerb oft aus. Meist muss mit dem Gebrauch des jeweiligen Stücks dann zwar beinahe ein Jahr warten, oft bieten Händler aber eben gerade dann tolle Rabatte an, um die Ware aus dem Geschäft zu haben.

Die Monatsregel

Ich persönlich halte Luxusgüter für überbewertet, verstehe aber die Faszination an ihnen. Teure Handtaschen, Designerware oder teure Marken sind für manche Menschen sehr verlockend. Wer jedoch Produkte kaufen möchte, die ein gewaltiges Loch in den Geldbeutel reißen, sollte sich mit der Anschaffung Zeit lassen und die 1-Monats-Regel anwenden: bevor man einen nicht minder beträchtlichen Betrag auf den Kopf haut und behauptet, das Ding würde man ja eh ganz sicher ein Leben lang verwenden, sollte man mindestens einen Monat warten, um sich seiner Sache auch wirklich sicher zu sein.

Essensplan

Lebensmittelverschwendung ist eine richtig schlimme Sache. Dass das nicht passiert, ist es hilfreich, sich einen Essensplan für die Woche zu erstellen, nach dem man einkauft. So ist die Chance, dass man abgelaufene Lebensmittel wegschmeißen muss, viel geringer. Apropos abgelaufen: viele Waren kann man noch bedenkenlos nach dem Ablaufdatum verzehren. Greenpeace hat dazu gerade eine interessante Versuchsreihe gestartet. Auch große Portionen zu kochen und Teile davon einzufrieren, hilft Geld zu sparen. Und jeder weiß: wer saisonal kauft, kauft automatisch billiger.

 

 

Gratis Unterhaltung

Kino und andere Freizeitbeschäftigungen kosten meistens relativ viel. Oft gibt es aber in der eigenen Stadt kostenlose Events, auf die man gehen kann. Ein Outdoorkino im Park, Ausstellungseröffnungen, Veranstaltungsreihen, die von der Stadt gefördert werden – gerade in Salzburg ist man damit verwöhnt. Oft lohnt sich ein Blick in die Stadtzeitung oder den Veranstaltungskalender.

Kostenfalle Restaurant

Auswärts essen zu gehen, schlägt meistens hoch zu Buche. Unter zehn, fünfzehn Euro kommt man selbst in günstigen Restaurants nicht davon – ein Betrag, der sich schnell summiert und sich am Ende des Monats oft schwerwiegend auswirkt. Zuhause kochen ist viel günstiger, denn meist lässt sich für unter fünf Euro schon einiges zaubern. Wer also sparen will, sollte die Frequenz des Auswärtsessens überdenken. Selbiges gilt für Kaffee, besonders für den, den man mitnimmt. Wer nicht gerade die gemütliche Kaffeehausatmosphäre genießen will, sondern nur einen schnellen Becher mitnehmen will, investiert am besten in einen Isolierbecher.

Überdenke deine Abos

Du hast ein Zetischriften-Abo, Netflix, Amazon-Prime und Sky? Überlege dir, ob du wirklich alle diese Abos benötigst oder ob eines reicht. Viele Filme, Serien und Dokus gibt es gratis auf YouTube oder in deiner lokalen Bücherei zum Entlehnen.

 

 

Verschenke Zeit und Arbeit

Seine Zuneigung muss man nicht in teuren Geschenken ausdrücken. Schmuck zum Jahrestag oder teure Tech-Gadgets sind beeindruckend, sagen aber noch lange nichts über eine Beziehung zwischen zwei Menschen aus. Natürlich bedeutet das keineswegs, dass man Billiges oder Selbstgebasteltes (kann auch gut sein!) schenken muss, aber vielfach freut sich das Gegenüber über aktive Hilfe mehr: das Angebot, der Schwiegermutter öfter den Rasen zu mähen, einer Freundin zu zeigen, wie das mit dem Häkeln funktioniert… Selbst günstigere gemeinsame Unternehmungen wie ein Bowlingabend können viele glücklich stimmen.

Kaputtes wieder heil machen

Ich habe das Glück, dass in meiner unmittelbaren Nachbarschaft ein Schneider beheimatet ist. Wenn mir heißgeliebte Kleidungsstücke zu groß oder zu klein werden, beziehungsweise wenn ich auf Flohmärkten Stücke finde, die toll sind, aber nicht perfekt passen, lasse ich sie umändern – und spare mir damit einen Neuerwerb.

Ändere Verträge

Meistens hat man sich seinen Stromanbieter oder eine Versicherung zu einem Zeitpunkt, als man sie brauchte, ausgesucht und niemals wieder daran gedacht – sei es aus Bequemlich- oder Vergesslichkeit. Dabei lohnt sich oft ein Umstieg und viele neue Anbieter übernehmen sogar die Kündigung aus dem alten Vertrag.

 

Welchen Tipp wendet ihr schon an? Und habe ich womöglich etwas vergessen? Übrigens, wer noch Tipps sucht, um sich selbst kostenlos zu belohnen, ich hätte da noch was für euch.