Fashion

6 Stylingsünden aus Jugendzeiten

 

Wenn ich Fashionblogger in den neuesten Trends sehe, die respektive die Trends der Nuller-Jahre und somit meiner Jugend sind (Stichwort Choker, Samt und chunky Highlights), rollt es mir dezent die Zehennägel auf. Erinnern mich diese Fotos doch an ganz viele Irrungen und Wirrungen, die ich in meiner modischen Jugend erleben musste. Erstaunlicherweise kommt einiges wieder, was man gerne für immer im Verborgenen gesehen hätte, nur auf der Augenbrauenfront sieht es derzeit ganz anders aus (ich behaupte aber: die Instagram-Augenbrauen von heute sind auch nur die strichdünnen Augenbrauen von 2004). Und weil mir beim Durchblättern meines Fotoalbums wirklich ganz schreckliche Trends unterkamen, gibt es jetzt Gingers Teenagerfails, gebannt auf Farbfilm:

 

 

1: Metallic-Jacken UND diese komischen Kopftücher

Diese Jacke hat mich damals sehr glücklich gemacht. Ich hab das blauschimmernde Plastikteil, in dem ich heute schwitzen würde wie ein Esel, sehr geliebt. Gekauft haben es mir nach langem Betteln meine Eltern in Graz, deren Aufgabe es doch eigentlich gewesen wäre, mich vor allem Übel in der Welt zu beschützen. Diese Kopftücher waren im Jahr 2000 ebenso DER heiße Scheiß. Aufgrund meines Faibles für Kopfbedeckungen habe ich das natürlich stolz in der Gegend herumgetragen.

 

 

2: Drachen waren schon vor Game of Thrones cool

Nein, das ist nicht nur irgendein Glitzer auf einem rosaroten Polyestershirt. Das ist Glitzer in Form eines Drachens auf einem schweinchenrosa Polyestershirt. Auch diese Perversität habe ich in Graz erstanden, im Zuge eines Ausflugs ins Theater (sehr ihr, man hätte sogar versucht, uns Geschmack beizubringen!). Dieses Top habe ich viele Samstagabende sehr stolz getragen, als ich in der örtlichen Disko aufgetaucht bin, um diesen Song zu hören. (Pssst: Zehn Punkte für jeden, der den Zick-Zack-Scheitel entdeckt!)

 

 

3: Die nichtexistierenden Augenbrauen

Sehr, sehr viele Dinge auf diesem Foto verursachen mir Gänsehaut: der dunkelbraune Lippenstift etwa, das Achseltäschen unter dem rechten Arm, die ausfrisierten Locken und die zu dünn gezupften Augenbrauen. Eine Kombi aus der Hölle, in der ich mit 16 oder 17 auf einen Maturaball getrippelt bin.

 

 

4: Längsgestreifte Hosen

Was ich sah: Längsstreifen, die meine Beine verlängern. Was alle anderen zu Recht sahen: Zirkus. Sogar mein Französischprofessor hat sich dezent über dieses Beinkleid lustig gemacht und mich mit einem Clown verglichen. Auch hier werfe man bitte wieder einen genauen Blick auf meine Augenbrauen. Und übrigens: das ist meine Naturhaarfarbe.

 

 

5: Chunky Highlights

Mit dreizehn Jahren habe ich mir ganz stilsicher zwei dicke wasserstoffblonde Strähnen ins Haupthaar bleichen lassen. Der sinnierende Gesichtsausdruck auf dem Foto mag täuschen: ich war hin und weg von meinem Style und habe mir meine Locken ausgekämmt, damit sie extra gut zur Geltung kommen.

 

 

6: Die fetten Schuhbänder

Und sogar das kommt wieder: weiße Adidas-Sneaker und bunte Schnürsenkel erleben unabhängig voneinander ein Revival. Ich behaupte: kein Schnürsenkel der Welt ist dicker als das, was ich hier an den Füßen trage. Die Schnüre allein müssen zwei Kilo gewogen haben. SCHWÖRE.

 

 

Was waren eure schlimmsten Teenagerlooks? Und gibt’s womöglich Fotos davon? Ich will es wissen!