Life Hacks

7 Wahrheiten übers Erwachsensein

erwachsensein

Als Jugendlicher war mein Mantra: „Wenn ich erst mal erwachsen bin, dann…“ – es hat sich jedoch herausgestellt, so umwerfend das Erwachsenensein auch ist (man kann so lange aufbleiben wie man will und sich alle Süßigkeiten kaufen, wie man möchte), es gibt da ein paar Dinge, die sind nicht so lustig daran. Und keiner verrät einem die!

 

 

Es gibt immer noch Gruppendruck

Wer behauptet, es hätte in Jugendtagen kein Gruppendruck geherrscht, lügt (oder ist in eine reformpädagogische Schule gegangen). Leider gibt es den im Erwachsenenleben immer noch. Meist sind es nun nicht einzelne coole Kids, die einem einreden, was wichtig und richtig ist, sondern die Werbung. Oder Blogger. Oder die Gesellschaft im Allgemeinen. Ist also alles noch viel schlimmer.

 

 

Es ist wie genauso wie am Schulhof

Die unbequeme Wahrheit ist: Zwischenmenschliche Interaktion ist als Erwachsener auch nicht besser als früher. Es gibt immer noch Grüppchen, die zusammenstehen und über andere lästern. Es gibt auch immer noch Menschen, die sich über die Marken ihrer Kleidung profilieren. Und Leute werden einen immer noch ausnützen und kopieren – weil Erwachsene nämlich keinen Deut gescheiter sind als Teenager.

 

 

Als ob…

Als Kind hatte ich das Gefühl, die Erwachsenen wüssten immer  alles. Sie hätten nie Probleme mit Entscheidungsfindungen, sie wären selbstbewusst und wüssten jederzeit, was zu tun sei. Erstaunlicherweise geht es einem als Erwachsenen im Job und Privatleben dann aber doch ganz anders. Ein gewisser Teil der Zeit besteht daraus, zu tun als ob man eine Ahnung hätte. Psst: ich glaube, sogar der amerikanische Präsident hat keinen Schimmer, was er da eigentlich tut.

 

 

Leute stecken ihre Nasen in Sachen, die sie nichts angehen

Jeder fragt ständig, wann man vor hat zu heiraten oder Kinder zu bekommen. Warum die Menschen in dieser Sache so neugierig sind, geht mir nicht ein – es wäre ja nicht so, als hätte eine Antwort eine Auswirkung auf ihr persönliches Leben. Ein Rat an alle: bleibt bei belangslosen Unterhaltungen doch bei Themen wie dem Wetter oder der aktuellen Verkehrslage. Intime Details erzählen Menschen nur denen, die ihnen am Herzen liegen.

 

 

Du musst viel mehr auf deinen Körper achten

Einen Kater steckt man nämlich nicht mehr so schnell weg. Momentan brauche ich mindestens zwei Tage, um mich von einem zu erholen – adieu, Samstagsparty, ich feiere ab jetzt nur noch freitags.  Auch diffuse Rückenschmerzen, Sodbrennen oder Kopfweh sind plötzlich ein Thing: der eigenen Körper ist nämlich nicht mehr so unbesiegbar wie noch vor ein paar Jahren.

 

 

Rechnungen. So viele Rechnungen.

Gas. Wasser. Kanal. Lebensmittel. Internet. Handy. Benzin. Versicherungen. Das tägliche Leben zu meistern, kostet viel, einem ist als Jugendlicher nur nicht bewusst, WIE VIEL. Und Steuern waren früher bloß so etwas wie Inseln im Südpazifik: man weiß, dass es sie gibt, aber darüber wie sie genau aussehen, ist man sich dezent unsicher. Am Gehaltszettel schlagen sie nun vehement zu, und man weiß endlich: so ist das also...

 

 

Styler

Egal, wie sehr man sich geschworen hast, up to date zu bleiben und die Kids zu verstehen: man checkt einfach nicht, warum die Jugend von heute so grauenhafte Dinge freiwillig anzieht.

 

 

 

Disclaimer: Bilder via Unsplash, Name des Fotografen in der Fotodatei