Pikantes

Zum Fingerablecken: Orangenhühnchen

WERBUNG – Dieser Artikel ist mit Unterstützung von Knorr entstanden

Mit Erstaunen musste ich feststellen, dass viele Menschen aus meiner unmittelbaren Umgebung nicht wissen, was ein Slowcooker oder einen Crockpot ist. Was mir von Seiten wie Buzzfeed und Pinterest wohlbekannt ist, scheint in unseren Breitengraden noch eher unbekannt zu sein.

Bei uns findet man das Gerät häufig unter dem Namen Speisenwärmer – es ist ein Kochgerät, das auf zwei Hitzestufen in einem Keramikgefäss das Essen langsam gart.
Natürlich könnte man das ganze auch auf einem Topf auf dem Herd bei niedriger Temperatur erledigen – einen Slowcooker kann man aber auch unbeaufsichtigt vor sich hin kochen lassen (was ich mich nicht traue, ich bin schon immer in der Nähe, wenn das Ding gerade läuft).
Die Amerikaner sind richtig heiß darauf und lassen es wirklich alleine seine Arbeit tun. Viele schalten es abends an, um in der Früh wärmendes Porridge zu haben oder füllen ihren Crockpot morgens bevor sie in die Arbeit fahren, um dann von einem köstlichen Essen erwartet werden.
Wie schon erwähnt, traue ich mich nicht, ein heißes Elektrogerät angesteckt zu lassen, während ich den Tag über in der Arbeit bin. Wenn ich aber nur kurz für ein paar Minuten draußen bin, nutze ich es sehr gerne.
Es ist nämlich wunderbar, wenn man im Herbst einen kurzen Spaziergang um den Block macht – bei nasskaltem Wetter, die Hände kalt und die Nasenspitze ein halb erfroren sind – und sich dann an den Tisch setzt und das warme Gericht sofort auslöffeln kann.
Am besten, wenn es durch die Zeitumstellung schon dunkel ist und man gemeinsam bei einer guten Platte und indirektem Licht den Tag Revue passieren lässt.
Das Gericht, das ich euch zeigen und unbedingt ans Herz legen muss, ist ein ungewöhnliches Orangenhühnchen. Was wirklich ungewöhnlich und schräg klingt, schmeckt einfach total umwerfend. Ich habe es schon häufig Freunden vorgesetzt, die es alle lieben. Der Orangensaft ergibt gemeinsam mit der Hühnerbouillon von Knorr eine wunderbare Sauce, in dem das Hendl langsam vor sich hingaren kann. Darüber hinaus passen die Orangen auch einfach perfekt in diese Jahreszeit – ein Grund mehr, sie auch mal pikant zu verkochen!
Zutaten Orangenhühnchen aus dem Slowcooker:
für 4 Personen
  • 4 Hühnerfilets
  • 250 ml Orangensaft (frisch gepresst oder aus dem Packerl)
  • 250 ml Wasser
  • 2 Würfel Knorr Bouillon Huhn
  • 1EL Marillenmarmelade
  • 2 Knoblauchzehen, zerdrückt oder fein gehackt
  • 2 cl Sojasauce
  • 1 Schuss weißer Essig
  • 1 TL Chiliflocken
  • Maisstärke nach Bedarf
Zubereitung Orangenhühnchen:
  1. Das Filet waschen und in fingerdicke Stücke schneiden. Sämtliche Zutaten bis auf die Stärke gemeinsam in den Slocooker geben, gut verrühren und 4 Stunden auf niedriger Temperatur garen. [Wer keinen Slowcooker hat, nimmt einen ofenfesten Topf und gart bei niedriger Temperatur (um die 80-100 Grad) gleich lange.]
  2. Sollte die Sauce zu flüssig sein, mit Maisstärke andicken und gemeinsam mit Reis servieren.