Pikantes

Kulinarisches Kärnten: Strankerl-Eintopf.

In Zukunft möche ich hier noch mehr regionale Rezepte hochladen – besonders aus dem Salzkammergut. Ich besitze sogar ein nettes Kochbuch aus der Region, das mir dafür gute Dienste leisten wird.
Zuvor soll hier aber ein Rezept aus Kärnten vorgestellt werden: Fisoleneintopf. Fisolen heißen in Kärnten Strankerl (in Deutschland nennt man sie wohl Schnittbohnen) und das ist definitv einer der putzigsten Namen, den man sich für Gemüse einfallen lassen kann. Ein ehemaliger Kärntner Mitbewohner sagte übrigens nicht Strankerl, sondern „Stranggelan“ – aber das klingt irgendwie gar nicht mehr nach Essen…

fisoleneintopf

Zutaten:

  • 2 Rostbratwürstl
  • 50 g Speckwürfel
  • 500 g Strankerl
  • 1 gehackte Zwiebel
  • 1 Suppenwürfel
  • 1 gestrichener TL Zucker
  • 1 EL Essig
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 TL Majoran
  • 1 TL Paprika, edelsüß
  • 2 EL Mehl
  • 2 Prisen Kümmel
  • 1/2 Becher Sauerrahm
  • etwas Öl

Zubereitung:

  1. Öl erhitzen, die Zwiebel darin glasig dünsten.
  2. Speckwürfel beigeben und mitbraten.
  3. Die geputzen, gewaschenen Strankerl zerkleinern (halbieren od. dritteln) und kurz mitbraten.
  4. Kümmel, Majoran, zerbröselten Suppenwürfel, Zucker und Tomatenmark beigeben.
  5. Mit 1 EL Mehl stauben.
  6. Mit Essig ablöschen und ca. 2-3/4 Wasser auffüllen.
  7. Aufkochen lassen, 10 min wallend kochen.
  8. Die Bratwürste halbieren, einlegen, den Deckel draufgeben und bei kleiner Flamme noch 15 min köcheln lassen.
  9. Vor dem Servieren 1 EL Mehl mit dem Sauerrahm verquirlen und einrühren.
  10. Dazu passen Salzkartoffeln.