Süßes

Apfelnockerl.

Obwohl ich nun nicht mehr in dem Haus mit Apfelbaum-Garten wohne, ist es immer noch so, dass sie im Überfluss vorhanden sind.
Meine Schwiegereltern haben einen Schrebergarten, in dem neben Apfel- auch Zwetschken- und Birnbäume stehen. Die Äpfel sind nun endlich reif und natürlich weiß kein Mensch mehr, was man mit so vielen Äpfeln nun anstellen soll.
Mit einigen habe ich schon Apfelsaft gemacht, und auch eine meiner Leibspeisen, Apfelnockerl. Hier in Salzburg ist diese Mehlspeise anscheinend nicht so bekannt, ich gehe davon aus, dass es ein steirisches (dort gibt’s ja auch die besten Äpfel!) Rezept ist.
Apfelnockerl sind ein definitiv ein Soulfood und machen glücklich. Für mich gehören sie deshalb in eine Reihe gestellt mit warmem Schokoladepudding und Pasta Asciutta.

Nachtisch

Zutaten:

  • 6 kleine Äpfel
  • Zitronensaft
  • Zimt
  • Zucker
  • 50 ml Milch
  • 50 ml Wasser
  • 1 Ei
  • ca 10 EL Mehl
  • Prise Salz
Nachtisch

Zubereitung:

  1. Äpfel schälen, das Kerngehäuse und brauen Stellen entfernen und in kleine Stücke schneiden.
  2. Mit etwas Zitronensaft, Zucker und Zimt und etwas Wasser rasch aufkochen, etwas köcheln und dann mit einem Erdäpfelstampfer stampfen, sodass ein stückiges Apfelmus entsteht.
  3. Die restlichen Zutaten mit dem Kochlöffel abschlagen. 
  4. Das Mehl nach Gefühl zugeben, bis ein schwer vom Löffel fallender Nockerlteig entsteht.
  5. Salzwasser erhitzen.
  6. Etwas von dem Teig auf ein nasses Küchenbrett geben und mit dem Messer Nockerl in das heiße Wasser schaben oder mit einem Nockerlsieb ins Wasser reiben.
  7. Wenn die Nockerl oben schwimmen, mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser nehmen.
  8. Mit den noch warmen Äpfeln vermengen und mit Zimt bestreut servieren.