Süßes

Schrattgugelhupf.

Seit genau einem Jahr lebe ich nun in Salzburg – ein Jahr ist es her, seit ich Bad Ischl, meiner Zwischenstation, auf Wiedersehen gesagt habe.
Quasi zum Jahrestag des Abschieds habe ich stilgerecht einen Rosinengugelhupf gebacken, dessen Rezept von Katharina Schratt stammt. Die Schratt war die Geliebte Kaiser Franz Josefs und backte ihm täglich einen Gugelhupf zum zweiten Frühstück, das er bei ihr einzunehmen pflegte. Praktischerweise hatte sie nämlich immer eine Villa in der Nähe seines „Hauses“ (sowohl in Bad Ischl, wo der Kaiser seine Sommermonate verbrachte, als auch in Wien).

Ich habe den Kuchen in einer kleinen Gugelhupfform (nicht in den Miniformen, die so groß sind wie Muffins!) gebacken und dafür das Rezept halbiert. Das war vielleicht ein Spur zu wenig Teig, das nächste Mal würde ich3/4 der Menge probieren und schauen, was mir besser gefällt.

Zutaten:

  • 160 g Butter
  • 280 g Mehl
  • 140 g Staubzucker
  • 4 Eier
  • 50 g Rosinen
  • 2 TL Natron (oder Backpulver)
  • Schale einer halben Zitrone

Zubereitung:

  1. Gugelhupfform mit Butter ausfetten und mit Mehl bestauben. In den Tiefkühler stellen.
  2. Rosinen in Mehl schwenken.
  3. Eier trennen, Schnee schlagen.
  4. Zimmerwarme Butter mit Zucker, Zitronenschale und Dottern schaumig rühren.
  5. Den Schnee unterheben, danach das Mehl und die Rosinen vorsichtig unterheben.
  6. In die gebutterte Form geben, bei 160° ca 1 Stunde backen.
  7. Abkühlen lassen, erst danach aus der Form stürzen und mit Staubzucker bestreuen.