Pikantes

Kürbisravioli.

Wenn doch das Wochenende nicht immer so schnell vorbeigehen würde! In letzter Zeit komme ich kaum mit meiner Freizeit aus. Den Freitag und Samstag habe ich in Wien auf der Interpädagogica und am sehr frühzeitigen Christkindlmarkt am Spittelberg verbracht, und kaum war ich zuhause, standen auch schon die lieben Schwiegereltern vor der Tür und wollten bekocht werden.

Ich ließ mich auch nicht lumpen und investierte recht viel Zeit in eine etwas aufwändigere Vorspeise, die ich nur weiterempfehlen kann.
Zur Füllung muss ich jetzt eines sagen – ich hab sehr nach Daumen mal Pi gekocht und versuche, die Einheiten so gut wie möglich zu erinnern. Aber ich würde euch empfehlen, einfach zwischendrin immer wieder abzuschmecken. Die Füllung sollte durchaus würzig sein, um in der Nudelhülle geschmacklich nicht unterzugehen.

Zutaten Teig (für ca. 18 Stück):

  • 90 g Mehl
  • 15 g Hartweizengrieß
  • 1 Ei 

Füllung:

  • 1/8 Hokkaidokürbis (kleines Eckchen reicht!) oder fertiges Kürbismus
  • 1 Sardelle
  • 1 in Öl eingelegte Tomate
  • 3 EL Schlagobers
  • 1 TL Rosmarinnadeln
  • 1 Eigelb zum Bestreichen

Zubereitung:

  1. Aus den Teigzutaten einen Nudelteig kneten. 20 min rasten lassen und zu einem dünnen Teig rollen oder durch die Nudelmaschine drehen.
  2. Den Hokkaido über Dampf dünsten und mit den restlichen Zutaten pürieren.
  3. Ein Stückchen Teig abschneiden, einen Nudelformer damit auslegen, mit etwas (ca. 1/2 TL) Füllung belegen.
  4. Die Ränder mit Eigelb bestreichen und fest zusammendrücken.
  5. So verfahren, bis entweder der Teig oder die Füllung verbraucht ist.
  6. In Salzwasser 4 min kochen.

Vor einem Jahr gab es: Kürbisstrudel mit Schafkäse und Speck.
Vor zwei Jahren gab es: Winegret – bulgarischer Salat.
Vor drei Jahren gab es: Schokomousse-Chai-Cupcakes.