Süßes

Ananas-Kokos-Chia-Pudding

Mein Nachbericht zur #salzburgdetoxt-Challenge

Meine 5-Tage-Challenge ist gelaufen. Jetzt wird es Zeit für einen Abschlussbericht. Was soll ich sagen? Meine Ergebnisse sind durchwachsen. Um es vorwegzunehmen: Ich habe nur vier Tage gedetoxt. Denn leider war ich ein bisserl ungeschickt und humpel nun mit einem Gipsfuß durch die Gegend. Aber beginnen wir mal von Anfang an:

Meine Vorsätze:

  • kein Kaffee
  • keine Süßigkeiten
  • keine Fleisch- und Tierprodukte
  • kein Weißmehl
  • mind. 2 l Wasser pro Tag
  • täglich Bewegung an der frischen Luft

kein Kaffee: Ich habe ihn vermisst. Besonders gegen 15.00 Uhr (mein Nachmittagstief) hatte ich besonderen Gusto darauf und hätte einen Koffeinschub gut vertragen. Kein Problem hatte ich mit dem Weglassen des Kaffees am Morgen. Durch Schwarztee ging das ganz gut.


keine Süßigkeiten: Lustigerweise fiel mir das leicht. Ich hatte mich mit Unmengen von Trockenfrüchten ausgestattet, und für eine gute Medjouldattel lass ich gerne die Schokolade stehen. Auch getrocknete Apfelringe und Papayawürfel stillten meinen Heißhunger auf Süßes.

keine Fleisch- und Tierprodukte: Fleisch hat mir nicht gefehlt, denn ich verzichte in der Fastenzeit sowieso darauf. Käse aber umso mehr. Im Müsli und im Chiapudding finde ich Hafermilch als Ersatz durchaus in Ordnung. In den Kaffee würde ich mir das aber nicht schütten.

kein Weißmehl: Auch das ging sehr gut. Mir ist ja auch bewusst, wie viel besser Vollkornmehl für meinen Körper – besonders den Darm – ist.


2 l Wasser pro Tag: Ich musste ständig auf’s Klo. Nachdem ich eine Arbeit habe, wo ich nicht jederzeit, so wie ich möchte, auf die Toilette gehen kann, geht das einfach nicht. Ich habe dann nachmittags mehr getrunken, aber nicht so viel, wie ich anfangs vorgehabt habe.

tägliche Bewegung an der frischen Luft: Ich kam drei Tage lang auf meine anvisierten 10.000 Schritte pro Tag. Einmal zum Beispiel, weil ich mit einer Freundin shoppen war und ungefähr fünfzehnmal die Getreidegasse auf und abgestromert bin. Und dann kam mir mein Unfall in die Quere: ich habe eine Stufe übersehen und bin schrecklich umgeknöchelt. Und zwar so, dass nicht meine Sohle, sondern mein Knöchel zuerst auf dem Boden angekommen ist. Deswegen darf ich nun mit einem Gips gehen – und schaffte den Bewegungsvorsatz leider nicht mehr.

Meine Detox-Zusammenfassung

Das was ich die letzten Tage gemacht habe, war ja per definitionem kein echtes Detox. Richtiges Detoxen finde ich ja eigentlich überflüssig – unser schlauer Körper entgiftet sich ja selbst.
#salzburgdetoxt war einfach darauf ausgelegt, gesund zu leben und ein bißchen auf gewissen Vorzüge zu verzichten. Das ging manchmal recht gut (vegane Salate und Suppen sind ja wirklich sehr einfach zu machen), aber größtenteils war mir diese ständige Beschäftigung mit dem Essen zu viel. Man musste sich kontinuierlich den ganzen Tag damit auseinandersetzen, was man zu Mittag, was zu Abend ist. Ob man eh alles zuhause hat, um alle Anforderungen zu erfüllen. Und das ist nicht meins. Ich möchte flexibel sein können.
Also: in Zukunft werde ich versuchen, so oft wie möglich vegetarisch zu leben. Aber Veganer zu sein, das ist leider nichts für mich…

Chiapudding zum Frühstück…again.

Frühstück
war bei dieser Aufgabe ein Leichtes für mich. Nachdem ich jemand bin,
der gerne süß frühstückt, ist ein Chiapudding genau das Richtige für
mich.

pineapple pudding

Zum Rezept:

Zutaten:

  • 1 1/2 El Chiasamen
  • 130 ml Hafermilch
  • 1 TL Agavendicksaft
  • 2 EL Kokosmilch aus der Dose (die dickliche Creme)
  • 3 EL Kokosflocken
  • 1/2 TL Pflanzenöl
  • etwas Ananas

Zubereitung:

  1. Hafermilch, Kokosmilch, Chiasamen, Agavendicksaft und 1 EL Kokosflocken miteinander verrühren und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.
  2. In einer beschichteten Pfanne das Öl erhitzen und gewürfelte Ananas darin anbraten, bis sie bräunt. 
  3. 2 EL Kokosflocken drarüberstreuen und kurz mitbraten, bis sie ebenfalls braun sind.
  4. Auf den Chiapudding geben und servieren.

Ich bedanke mich bei meinen tapferen Mitstreiterinnen und allen, die den Hashtag #salzburgdetoxt nutzt haben!