Life

6 Dinge, die dir niemand über Katzen verrät

Ich bin immer schon mit einer Katze im Haus aufgewachsen. In meiner Kindheit begleitete mich Moritz, in meiner Jugend kamen nach Maxi und Schnuppi Chelsea und Clio in mein Leben, von denen leider nur noch Letztere bei meinen Eltern wohnt. Vor knapp zehn Jahren schließlich zog mit Milou eine waschechte steirische Buschenschankkatze aus Wildon zu mir. Die Mutter war klassisch Kurzhaar-rotgetigert, der Vater unbekannt – er muss aber ein geiler Kater gewesen sein, den Mliou ist die fluffigste Katze, die man sich so vorstellen kann.

Über dreißig Jahre also lebe ich schon mit Stubentigern zusammen, eine lange Zeit, in der ich einiges über die Samtpfoten gelernt habe. Was genau? Etwa das:

 

 

Nachts sind Katzen ganz besonders fit

Es behaupten ja alle, das mit dem Schlaf ist dann vorbei, wenn man ein Baby hat. Ich bin wohl schon gut darauf vorbereitet, denn: mein Stubentiger beschließt manchmal mitten in der Nacht, dass es jetzt Zeit ist, ihr auf den Kasten rauf-/runterzuhelfen, sie ins Freie zu lassen oder einfach, dass das Bett eine geeignete Versuchsfläche für Sprints wäre.

 

 

Morgens übrigens auch

Ausschlafen bis neun? Klingt schön, man kann sich diesen Luxus jedoch abschminken, wenn man seine Katze darauf trainiert hat, dass sie morgens um halb sieben ihr Futter bekommt. Denn dann will sie es IMMER um diese Uhrzeit bekommen.

 

 

Heikel, heikler, Katze

Wer sich schon mal gefragt hat, warum das Katzen-Knabbersortiment ähnlich breit aufgestellt ist wie das menschliche Pendant, der sollte wissen: so eine Katze ist ein ganz heikles Tier. Tötet das eine Exemplar einen beinahe für ein zwei miniskule Knabberkissen, schaut die andere diese wiederum nicht mal mit dem behaarten Hintern an und frisst nur Katzenstäbchen – die tierische Variante der Knabbernossi. Auch darf man niemals den Fehler machen, beliebtes Futter durch eine andere Marke zu ersetzen. Man wird schon sehen, was man davon hat…

 

Katzen

 

Die Wollmausarmee

Dank Katze im Haushalt wird man unweigerlich Bekanntschaft mit anderen, weniger lebhaften, Mitbewohnern machen: den gemeinen Wollmäusen. Wer das Staubsagen oder Kehren länger als zwei Tage hinauszögert, wird nämlich Armeen dieser fluffigen Staubknäuel unter seinen Regalen entdecken. Schuld sind die superfeinen Wollhaare der Katzen. Geil.

 

Katzen

 

Routine, Baby

Katzen sind erstaunlich unflexibel. Sie wollen nicht, dass du auf Urlaub fährst. Sie wollen aber auch nicht, dass du zu oft zuhause bist. Möbel umstellen: gaaaaanz schwierig. Ich zum Beispiel muss ja meinen Morgenkaffee immer an der genau gleichen Ecke der Couch zu mir nehmen, damit die Katze dann neben mir liegen kann. Aber nur morgens. Und bitte dann auch nicht zu lange. Aber wehe, ich würde lieber am Tisch sitzen und dort frühstücken. Da werden mir abschätzige Blicke zugeworfen und die Krallen an der eben erwähnten Couch geschärft. Denn. Ich. Mach. Das. Falsch.

 

Katzen

 

So special

Katzen lieben Schachteln. Katzen wollen ständig raus und wieder rein. Katzen sind die egoistischten Viecher überhaupt. Es mag schon Allgemeinplätze geben, die auf sämtliche Vertreter dieser Tierart zutreffen. Trotzdem, Fakt ist auch: jede Katze ist ganz speziell und hat ihr eigenes Wesen. Und genau deswegen versteh ich crazy cat ladies, die mehreren Miezen Obdach geben: sie sind einfach zu grandios!

 

 

Und ihr? Seid ihr Team Hund oder Katze? Und was macht euren Stubentiger zu einem typischen Katze?