Life

Monatsfavoriten: Oktober

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In diesem Oktober bin ich endlich wieder auf den Unterhaltungsgeschmack gekommen: ich habe gerne gelesen und ich habe gerne Serien geschaut. Dementsprechend habe ich für beide Themengebiete einen Monatsfavoriten im Gepäck. Außerdem gab es den ein oder anderen Spieleabend mit Freunden und Familie, wo sich ein Alltime-Favorite nach jahrelanger Abstinenz mächtig hervorgetan hat und auch auf der Mamaebene gibt es ein Produkt, das ich euch gerne unter die Nase halten will. Seid ihr bereit? Los geht es!

 

Zum Spielen: Rummikub

Menschenskinder, im Ginger’schen Haushalt wurde im Oktober Rummikub bis zum Abwinken gespielt. Ich erstand es um einen Euro auf einem Flohmarkt und musste den Spielsteinen ein Bad in Spüli verabreichen, dufteten sie doch dezent nach Tabakrauch. Danach war das Spiel aber wieder wie neu und durfte für so manch erbittertes Match herhalten. Dabei muss man Plättchen in vier Farben und mit Zahlen von 1-13 auflegen und verschieben und somit versuchen, als Erste/r alle wieder loszuwerden. Man muss schnell kombinieren, kann anderen  ein Schnippchen schlagen kann und kann mehrere Runden hintereinander spielen – wir brauchen zu viert zirka 15 Minuten pro Runde. Rummikub hat übrigens eine spannende Geschichte, ich kann euch den passenden Wikipedia-Artikel dazu nur ans Herz legen.

 

Zum Essen: Schärdinger Hafer & Milch

Immer wieder möchte ich Pflanzenmilch eine Chance geben, und immer wieder bin ich leicht enttäuscht. Varianten mit Kokosnuss finde ich meistens ganz ordentlich, aber alles andere fand ich höchstens mittelmäßig. Letzte Woche habe ich bei MPreis diese Milch entdeckt, die halb aus laktosefreier, halb aus Hafermilch besteht und bin schwerst begeistert. Sie ist ohne Zuckerzusatz, schmeckt leicht süßlich und hat nur etwas mehr Kohlenhydrate als normale Milch. Im Kaffee ist sie ganz ordentlich, aber besonders gut schmeckt sie mir pur getrunken.

 

Für das Baby: Sophie Beißring

Bis jetzt war ich hart: Ich habe dem Baby nicht wirklich etwas an Spielzeug gekauft. Primär deswegen, weil er einfach noch so klein war, dass er sowieso nichts damit anfangen konnte. In letzter Zeit ist mir aber aufgefallen, dass er jetzt gerne Sachen in der Hand hält, sie von einer Hand in die andere gibt und gerne etwas hätte, auf dem er Herumnagen kann (so ein zahnloser Kiefer beißt ja nicht wirklich, der nagt meines Erachtens eher). Die große Sophie La Girafe, den Klassiker, ließ er links liegen. Als ich ihm dann die Beißring-Version davon besorgte, war es um ihn geschehen: Sophie wird ab jetzt überall hin mitgeschleppt.

 

Zum Anschauen: The Marvelous Mrs Maisel

Ich habe Gilmore Girls geliebt (die unsägliche Fortsetzung A Year in the Life ignorieren wir mal dezent). Und auch die zweite Serie von Amy Shermann-Palladino, Bunheads habe ich verschlungen. Wie traurig ich war, als diese nach der ersten Staffel nicht verlängert wurde! Nun hat die Grand Dame der schnellen Fernsehdialoge endlich wieder zugeschlagen – und ich glaube, ich mag The Marvelous Mrs Maisel beinahe noch lieber. Etwas mehr Struktur, (leider) etwas weniger Popkultur-Zitate, grandiose Fifties-Ausstattung, eine entzückende Hauptdarstellerin und eine gehörige Portion Feminismus: die 8 Folgen der ersten Satffel habe ich auf Amazon Prime gebingt, als gäbe es kein morgen. Meine Zusammenfassung „Junge jüdische Ehefrau wird im New York der Fünfziger durch Zufall Stand-Up-Comedian“ wird der Serie nicht gerecht, deswegen einfach selber reinschauen und eine neue Lieblingsserie entdecken!

 

Zum Lesen: Robert Seethaler – Der Trafikant

Immer wieder mal schaue ich bei der Buchbloggerin und Autorin Mareike von Bücherwurmloch rein, was sie gerne gelesen hat. Dieser Titel kam mir auf einer ihrer Listen unter und ich hatte mir schon ewig vorgenommen, wieder mehr Österreicher zu lesen. Da kam mir Der Trafikant ganz recht. Bei den ersten Seiten habe ich mir noch etwas schwer getan und fand nicht gleich in die Story. Zu einfach war mir die Sprache, zu fad der Protagonist. Aber dann hat die Geschichte für mich an Fahrt aufgenommen und am Ende war ich heftigst mitgenommen. So mitgenommen, dass mir das Aussuchen von neuer Lektüre richtig schwer gerfallen ist. Die Geschichte um einen jungen Trafikanten vom Land, der in Wien Fuß fasst und sich einerseits verliebt und andererseits mit Sigmung Freud anfreundet, steht deswegen zurecht auf meiner Favoriten-Liste für den Oktober. Pssst – im September mochte ich übrigens diese Dinge ganz gern…

Und ihr so? Gab es diesen Monat etwas, das euch schwer begeistert hat? Immer nur her mit den Tipps!