Life, Salzburg

Meet me bei Fack ju Göhte 3

Werbung – Dieser Artikel ist mit Unterstützung von Cineplexx entstanden.

 

Meet me beim Fack ju Göhte #Finalfack am Samstag, 28. Oktober 2017 im Cineplexx Salzburg Airport

 

Wenn es einen Film gibt, den die Schüler/innen an meiner Schule ebenso lieben wie die Lehrer/innen, dann ist es Fack ju Göhte. Ich glaube, jede/r zweite Schüler/in an meiner Schule hätte gerne einen Lehrer wie Zeki Müller. Das denk ich mir nicht aus – diesen Wunsch habe ich schon ausformuliert gehört. Einmal hat ein Kind sogar gemeint, es fände die Taktik, mit Paintballkugeln abgeschossen zu werden, wenn es zu spät käme, richtig „geil“.

 

 

Leider – oder gottseidank? – hat mein Schulalltag eher wenig mit dem von Zeki Müller zu tun. Niemals ist mir bis jetzt eine Chantal in der Schule untergekommen. Französische Namen scheinen in Österreich sowieso die Ausnahme zu sein: weder eine Jacqueline, eine Babette noch eine Bernadette drückt bei mir die Schulbank. Die Schminke der Mädels ist aber manchmal ähnlich auffällig wie der der Chantal Ackermann im Film: die Eyeliner-Künste mancher Teenager machen mich direkt neidisch.

Klassenreisen nach Thailand, wie im zweiten Teil von Fack ju Göhte gab es bei uns leider auch noch nie. Trotzdem kommen meine SchülerInnen weit herum: es gibt etwa Sprachaufenthalte in England, Abschlussreisen nach Kroatien und die obligatorische Schi- und Wienwoche. Überhaupt wird in meiner Schule das Lernen draußen, in der echten Welt, groß geschrieben: wir dürfen sehr viele Lehrausgänge, Exkursionen und Ausflüge in die Welt da draußen unternehmen. Was von außen immer so nett und lustig aussieht, erfordert hinter den Kulissen jedoch sehr viel Arbeit, Organisation und Einsatz. Wenn man dann mit einer Klasse wegfährt und einem ein schöner Urlaub gewünscht wird, bekommen wir LehrerInnen das demensprechend in den falschen Hals. Vertraut mir: eine Sportwoche mit zehnmal mehr pubertierenden Schülern als Lehrern hat nämlich definitiv wenig an Urlaub Erinnerndes an sich.

 

 

Der Schweigefuchs aus dem Film (eine bestimmte Handgeste, die die Kinder daran erinnern soll, leise zu sein) wurde beizeiten übrigens auch eingefordert. Priniziell sind Schüler gut mit Gesten zu haben. Ob das mein an eine Stewardess erinnerndes Winken am Ende der Pause ist, das andeutet, dass die Schüler zurück in die Klassen müssen, oder das klassische beschwichtigende Händesenken – oft freut es mich, dass meine Stimme durch diese Gesten geschont werden kann.

 

 

Nun aber wieder vom echten zu amüsanten Lehrerleben: Am Samstag findet im Cineplexx Salzburg Airport das Finalfack Häppening statt, wo gemeinsam das große Finale von Fack ju Göhte gefeiert wird und man die besten Momente des Kino-Abends bei der #Finalfack Fotobox im Eventbereich* festhalten kann. Danach gibt es natürlich den dritten und letzten Teil zu sehen – und ich bin schon sehr gespannt.

 

Ich bin quasi als eure pädagogische Fachkraft vor Ort dabei. Ob Lehrerkolleg/in, Leser/in oder Schüler/in – ich würde mich freuen, wenn du am Samstag ins Cineplexx Salzburg Airport kommst, dir ein Ticket zu Fack ju Göhte 3 kaufst und wir ein kleines Pläuschen bei etwas Popcorn halten können. Es gibt auch bestimmt keine Hausaufgabe. Versprochen.

 

*Damit du in den Eventbereich kommst, muss du ein Ticket für den Film erstehen.