28. August 2015

Du bist echt peinlich! - Warum gekaufte Likes das Letzte sind.

Oh, wie gern will ich, dass jeder mich liebhat! Ich bin gefallsüchig. Und Likes aus Facebook? Hätte ich gerne noch viel mehr. Schließlich sind Likes trotz allen Qualitätsanspruches ja immer noch eine Währung für Blogger. 

Da stieß ich letzte Woche auf das Profil einer mir bekannten Bloggerin und war erstaunt, dass ihre Zahlen so sprunghaft angestiegen sind. Ihr Blog musste eingeschlagen haben! Über 3000 Likes - das muss wahnsinnig toller Content sein! 



Ich scrollte durch die Timeline und mir fiel auf: Interaktion? Gleich null. Zwei, drei Daumen hoch auf Postings, ab und an mal ein Außreißer auf 15. 
Das kam mir dann spanisch vor. In solchen Fällen ziehe ich gerne den Spiegel Facebook Like Check zu Rate. Er zeigt die Verteilung von Likes nach Ländern aufgeschlüsselt. Was sehe ich? Über 95% Likes aus Indonesien. 
Deutsche und österreichische Blogs haben wahrscheinlich viele Follower aus deutschsprachigen Ländern. Bietet man zweisprachigen Content an, kann das natürlich divergieren. Besonders abweichende Ergebnisse wie dieses hier sind allerdings sehr verdächtig. Wenn man nicht gerade einen Reiseblog über Indonesien schreibt sind so eine Anzahl an Likes aus diesem Land faul.

Hier seht ihr eine Abfrage für meinen Blog, dessen Likeverteilung authentisch ist:




Die Conversion Rate für einen Kunden? Die dürfte dementsprechend mau sein.
Daumen mal Pi kann man sagen: 3 - 5% der Leute, die die Seite geliked haben, sollten auch interagieren. Bei größeren Zahlen kann die Zahl schwanken.

Und da beißt die Katze sich in den Sack: Wer Facebook Likes kauft, wirkt auf den ersten Blick vielleicht erfolgreich, verliert aber in der Community, die einen sofort durchschaut, und bei Kunden, die eine gute Conversation Rate erwarten, seine Glaubwürdigkeit.

Ich gehe sogar so weit, zu sagen, dass man so möglicherweise seine Kooperationspartner betrügt. Diese erwarten und zahlen für eine bestimmte Reichweite, die dann gar nicht vorhanden ist!



Das Traurige daran: selbst wenn man seinen Fehler einsiehst - man wird diese Leute nicht mehr los! Sie verderben von nun an bis auf alle Zeit die Statistik. Denn, eine der wichtigsten Ressourcen, die man als Blogger hat, sind die Informationen über deine Fans. wie alt sie sind, woher sie kommen, wofür sie sich interessieren. Mit gekauften Likes ist das alles futsch.



Leider ist das kein Einzelfall. Diese Woche kamen mir zwei heftige Fälle von Likekauf unter, die noch dazu einfach schlecht gemacht waren. Bitte, liebe Blogger, lasst den Quatsch einfach. Bleibt authentisch, investiert gerne etwas in "echte" Facebook Werbung, interagiert auf anderen Seiten - aber lasst euch nicht auf dieses Niveau herab.

25. August 2015

Zwetschkenfleck.

Heute geht der Vorhang auf für Claudia von Geschmeidige Köstlichkeiten, die mich während meiner Reise nach Vietnam mit einem Klassiker der österreichischen Mehlspeisküche vertritt. Ich bedanke mich herzlich und lasse sie vortreten:

* * * 

Während ihr hier das Rezept für den Zwetschgenfleck nach dem Rezept meiner längst verstorbenen steirischen Omi lest, tummelt sich die liebe Sonja irgendwo im Fernen Osten herum. Beobachtet Fische, isst einheimische Gerichte oder liegt an einem Strand. 

Mein Name ist Claudia, ich schreibe seit drei Jahren auf meinem Blog Geschmeidige Köstlichkeiten vorwiegende Rezepte für Menschen mit Kau- und/oder Schluckstörungen. Sonja war die erste Foodbloggerin die ich im realen Leben getroffen habe. Wir haben uns irgendwann im Netz gefunden und ein Blind-Date vereinbart. Seitdem sind wir nicht nur freundschaftlich verbunden, obwohl uns mehr als 20 Jahre trennen, sondern wir haben uns vor einem Jahr mit weiteren Kolleginnen zu einer Zusammenarbeit entschlossen, die heuer im Frühsommer in Form von Salt and the City den krönenden Höhepunkt erlangte. 

kuchen mit zwetschgen


Legendär sind auch unsere Donnerstag-Frühstücke, die wir das vergangene Jahr zelebriert haben. Ich hoffe auf eine passende Stundenplaneinteilung ab September, wenn Sonja wieder unterrichtet.

Zwetschgenfleck mit Streusel, 1 Blech

  • 250 g glattes Mehl
  • 20 g Germ (Hefe)
  • 80 g Butter
  • 125 ml Milch
  • 50 g Back- oder Stauzucker
  • 2 Eidotter
  • 1 Teelöffel Vanillezucker
  • 1 Teelöffel Pflaumenwein
  • etwas geriebene Zitronenschale
  • 1 kg Zwetschgen

Streusel:

  • 100 g zimmerwarme Butter
  • 200 g glattes Mehl
  • 100 g Staubzucker
  • 1 Ei
  • etwas Zimt



Für den Streuselbelag alle Zutaten gut vermengen und eine Stunde im Kühlschrank kalt stellen.
Germ in lauwarmer Milch auflösen und mit 50 g Mehl verrühren. Mit etwas Mehl bestauben und an einem warmen Ort zugedeckt gehen lassen.
Butter schmelzen, mit Eidotter, Zucker, Vanillezucker, Pflaumenwein und Zitronenschale gemeinsam
mit dem Germ-Dampfl gut vermengen. Das restliche Mehl einarbeiten, bis ein weicher Teig
entstanden ist. Diesen wieder eine halbe Stunde rasten lassen.
Zwetschgen waschen, halbieren und entkernen.
Den Teig auf einer bemehlten Unterlage zu einem Viereck ausrollen, das einem Blech entspricht. Teig
auf das mit Backpapier ausgelegte Blech legen und mit Zwetschen belegen.

Danach bei 160 Grad Umluft ca. 30 Minuten backen. Mit Staubzucker bestreuen.
Den Streuselteig zwischen den Fingern zerreiben und darüber streuen. Den Teig nochmals eine halbe Stunde ruhen lassen.

21. August 2015

Curvy Outfit Fäschn: Damn good address for a rat


Das ist das Problem, wenn man mit dem Hochladen der Fotos ein paar Tage wartet: Inzwischen brennt die Sonne nicht mehr so erbarmungslos vom Himmel wie damals beim Aufnehmen. Da bin ich nämlich tausend Hitzetode gestorben. Bildlich gesprochen!



Deswegen hab ich auch den Hut mit. Man muss ja gut vor der Sonne geschützt sein, so als Blassnase, wie ich eine bin. 



Mein Highlight an dem Outft: Die Twin Peaks Ohrringe. Da ist nämlich David Lynch drauf. Und gekauft habe ich sie auf einem Handwerksmarkt in New Orleans, was das Ganze noch spezieller macht. Wunderbare Erinnerungen also. So, nun aber zu Punktevergabe!


  • Kleid: Mango (Made in Vietnam ,-1)
  • Schuhe: No Name, (-1)
  • Tasche: Zara, via Kleiderkreisel (+1)
  • Kette: etsy (+1)
  • Ohrringe: Leroy's Place via Handwerksmarkt (+1)
  • Hut: ASOS (-1)
  • Armband: 3wunder via etsy (+1)
  • Brille: Ray Ban (Made in Italy, +-0)
Karmapunkte: +1


"Ich verleihe mir für jedes Teil, das ich anhabe, einen Karmapunkt. Für ein Kleidungsstück oder Accessoire, das wahlweise fair oder ökologisch produziert wurde, vintage oder aus 2. Hand ist, gibt es einen Pluspunkt. Für jedes Teil, das nicht dem entspricht, gibt es einen Minuspunkt. Für jedes Teil, das von einem konventionell produzierenden Unternehmen hergestellt wurde, allerdings in Europa oder den USA, gibt es null Punkte. Und am Ende wird Bilanz gezogen." 

(Gute Güte, Bitte oszillieren Sie.)

Und der passende Tom Waits Song zum Outfit, aus dem ich im Titel zitiere? Bitteschön: Hoist that rag , das wunderbare Krachmacherlied.

18. August 2015

Havana Club Gewinnspiel & Gin in the Basement: Rosenkavalier.

In Salzburg steppt gerade der Bär. Durch die Straßen und Gässchen der Altstadt wuseln und wabern Touristen in bunter Funktionskleidung und Festspielgäste in glitzernden Roben.
Der Sommer ist Festspielzeit, die Stadt im Ausnahmezustand, und ich will den Sommer in vollen Zügen genießen. Also, hoch die Tassen! Es wird Zeit für ein, zwei Drinks (und: wenn ihr den Artikel bis zum Schluß durchlest, warten auch welche auf euch!).



Da traf es sich sehr gut, dass Pernod Ricard, ihres Zeichens eine Firma mit deliziösem Alkoholangebot, zu einer süffigen Verkostung durch die Festspiele lud.



Vier Lokale wollten abgeklappert, und vier Cocktails verkostet werden. Jeder mit einem klingenden Namen: da gab es einen Ron Giovanni, einen Rosenkavalier und einen Sommernachtstraum.
Mein Favorit? Der Rosenkavalier. Blumig, duftend, und ein leichtes Sommergetränk, von dem ich auch gerne mehr als ein Glas trinken würde. Nettes Detail am Rande: Fürst Albert von Monaco und die traurige Fürstin Charlène hatten dieses Getränk anscheinend bei ihrem Hochzeitsempfang. Solche Insider-Informationen schinden bei mir Adelsexpterin immer Eindruck. Nun aber zum Rezept!



Rosenkavalier

Zutaten:
  • 4cl Lillet Rosé
  • 10 cl Fentimans Rosenlimonade
  • Rosenblätter
  • Eiswürfel
Zubereitung
  1. Eiswürfel und Rosenblätter dekorativ im Glas verteilen. 
  2. Lillet Rosé in die Gläser füllen und mit Rosenlimonade auffüllen.



Du willst auch soviel Spaß wie ich haben? Der Havana Club Rumcruiser kommt nach Salzburg und macht Stopp am

  • 30.8. ab 22 Uhr im Half Moon, Salzburg
  • 2.9. ab 20 Uhr in der Segabar Imbergstraße, Salzburg
  • 3.9. ab 16 Uhr im Calouba, Thalgau
  • 4.9. ab 16 Uhr im Calouba, Thalgau
  • 5.9. ab 19 Uhr im Ginhouse, Zell am See
Und ich habe Gutscheine, die du gewinnen kannst! Die ersten zehn Über-Achtzehn-Jährigen, die auf dem Blog/Facebook/per Email eine Gewinnabsicht äußern, bekommen einen Gutschein für 3 Frei-Mojitos beim Havana Club Sommer Tour Stopp ihrer Wahl in Salzburg.
 


Ich bedanke mich bei Pernod Ricard und Havana Club für die Einladung.