21. August 2016

Curvy Outfit Fäschn: Paris, je t'aime mit Tchibo.

La vie, la mode, la ville.


Salzburg sieht nur an ganz wenigen Flecken ein bißchen aus wie Paris. Am ehesten hat man die Chance auf französischem Flair im Andräviertel, denn da gibt es süße Hauseingänge, stuckverzierte Fassaden und manch kleines Café, in dem man seine Tage verbringen kann (neben meinem All-Time-Favorite, dem Café Wernbacher, gibt es den Tortenkünstler Fingerlos, den veganen Treff Gustav sowie das kaffeeduftverströmende Röstzimmer).




Ich habe mich am Wochenende in eben jenes Viertel begeben, um dieses Outift, das mir von Tchibo zur Verfügung gestellt wurde, zu fotografieren. Nur die Schuhe sind Teile des Ginger'schen Kleiderschranks, der Rest ist neu und ab 24. bei Tchibo käuflich zu erwerben.
Deswegen gibt es auch heute keine Karma-Abrechnung, aber ich darf anmerken: das Shirt ist aus Bio-Baumwolle. Sogar den Tom Waits Song lassen wir heute aus! Traurig darüber? Dann gibt es als kleine Tröstung eine Dosis Jacques Brel






Mein Highlight an meiner Gewand-Kombination: die Pünktchen-Strumpfhose. Immer schon wollte ich mir so ein Beinkleid zulegen, hatte aber aus Angst, sie könnte zu sehr auftragen, davor zurückgescheut. Nun bin ich aber vollends bekehrt und werde ab nun öfter Pünktchen an den Beinen spazieren tragen, das macht gleich gute Laune. Chouette!




Sollte es nun einige unter euch geben, die von meinem Outfit förmlich umgeworfen werden, bitte ich euch, in ein paar Tagen auf dem Tchibo Blog für mich zu voten. Ich hab mir sagen lassen, ihr habt dabei tolle Aussichten, frankophile Accessoires zu gewinnen! Allez vite
(Man sieht, das eine Jahr Französischstudium hat sich ausgezahlt)



20. August 2016

Back to School Outfitideen für Lehrer.

Der Herbst steht vor der Türe in und ein paar Wochen geht es auch für mich wieder zurück an die Schule. Für mich ist es fast schon ein Ritual, mir jedes Jahr im September ein neues Outfit zuzulegen. Das kenn ich aus meiner Kindheit als Schüler, und mittlerweile als Lehrerin mache ich es immer noch gerne - schließlich ist es fast wie eine kleine Belohnung.

Ich habe heute in Kooperation mit Peek und Cloppenburg meine S.oliver Favoriten zusammengestellt:
 recht elegante Teile, in kühlen Tönen gehalten, die bequem sind und beim Unterrichten trotzdem etwas hermachen. Natürlich ohne Ausschnitt und kürzen Röcken - sowas macht sich in der Schule nicht gut. Ein Rucksack für sämtliche Materialien darf natürlich auch nicht fehlen.

Unten findet ihr die Links zu den einzelnen Produkten, sie führen direkt in den Onlineshop von Peek und Cloppenburg.



Disclaimer: Bezahlte Anzeige

17. August 2016

Salzburg Geheimtipp: Frühstücken und Shoppen im Rochushof des Ökohof Feldinger.


Organic spielt es in Salzburg schon lange. Einer der lokalen Pioniere von Bio-Lebensmitteln ist der Ökohof Feldinger, der seine Artikel sowohl im Handel, als auch im putzigen Rochushof in Maxglan vertreibt.

Seit neustem ziert ein Bio-Bistro & Café (ausschließlich mit biologischen Zutaten!) die ehrwürdigen Hallen des renovierten Rochushofes und ich durfte am Eröffnungstag dort frühstücken, so viel ich wollte.


Wunderbares Gebäck von der Bäckerei Itzlinger, selbstgemachte Aufstriche und nachhaltig gefischter Lachs kamen mir auf den Frühstücksteller. Der Aufstrich schmeckte leicht scharf nach Kren, das Semmerl war knusprig und der Lachs butterweich.
Meinen Durst stillten frisch gemixte Smoothies (die Obst-Gemüse-Mischung kann man sich vor Ort selbst zusammenstellen) und Kaffee vom Dinzler aus der Cimabli-Maschine.


Danach zog es mich durch die Reihen der Köstlichkeiten, die man vor Ort erwerben kann. Aufregende Kaffee- und Teesorten, liebevoll arrangiertes Gemüse und Obst und eine reichhaltige Käsetheke machten die Wahl zur Qual.



Guten Gewissens kann man überall zugreifen: die Produkte sind fair gehandelt, so regional wie möglich und das Obst und Gemüse kommt größtenteils direkt aus Salzburg, von den Feldern in Wals, angebaut ohne künstlichen Dünger und Pestizide. Dort bestäubt eine Herde an Hummeln die duftenden Tomaten im Glashaus, und die Kresse wächst stillvergnügt vor sich hin. Die ist nämlich ganz beonders bekannt, beliefert der Feldinger doch größere Handelsketten mit seinem grünen Powerkraut - unbewusst hab ich somit schon oft ein Stückchen Feldinger bei mir zuhause gehabt.






Ich empfehle: einfach mal hingehen, durch die Regalreihen streifen und das Frühstück ausprobieren. Das gibt's von:
  • Montag bis Freitag von 07:30 bis 11:00 Uhr
  • Samstag von 07:30 bis 12:00 Uhr




Und: sich unbedingt das Platzerl an der mintgrünen Hauswand sichern. Dann werden die Instagrambilder nämlich ganz besonders schön...



Disclaimer: Ich wurde zum Frühstücken eingeladen, trotzdem ist meine Meinung meine eigene und davon unberührt.

15. August 2016

Meine Reise durch die Südstaaten: Charleston, South Carolina.

The Palmetto State


Auf meiner lebenslangen Bucketlist steht: alle Bundesstaaten Amerikas besuchen. Seit ein paar Jahren bemühe ich mich, die Staaten der Reihe nach abzuklappern (im Moment sind es zehn, Ende des Jahres werden es wohl elf oder zwölf sein), dementsprechend zog es mich letzten Sommer  in den Süden.
Ein Fleckchen Erde, das seinesgleichen sucht: flirrende, von Musik durchzogene Luft, gastfreundliche Menschen und ständig das nächste pittoreske Fotomotiv vor der Linse, sind die rebellischen Südstaaten eine Destination, die ich sofort jedem ans Herz lege.



Meine Reise nahm ihren Ausgangspunkt in Charleston, South Carolina, dem ersten Staat, der sich im Bürgerkrieg von der Union trennte. Charleston ist bekannt für seine prächtige Antebellum-Architektur und palmengesäumten Straßen. Eine wahre Perle der Südstaaten: ständig hat man das Gefühl, man müsse einer Southern Belle über den Weg laufen, die Ventilatoren drehen sich in Höchstgeschwindigkeit und der Himmel leuchtet knallblau über allem.




Ich landete spätabends auf Charlestons Flughafen, der winzig ist und so wirkt, als würde jederzeit Inspektor Columbo seine braue Ledertasche vom Kofferband ziehen (soll heißen: klassische 70er-Jahre Architektur) und übernachtete im Carriage House des Barksdale House Inn. 1778 erbaut, ist es ein sonnengelbes Südstaatenhäuschen mit entzückenden Zimmern, eingebauten Kaminen und dem besten Frühstück, das ich auf dieser Reise hatte. Ständig wartete ein eiskalter Krug Iced Tea und Haferflockenkekse auf die Besucher und die Lage war hervorragend - nur ein paar Schritte vom Zentrum entfernt (ein nettes Video findet ihr auf der Hotelseite).





Was muss man denn nun in Charleston gesehen haben? Unweigerlich wird man einen Spaziergang an die Uferpromenade, die Waterfront, unternehmen. Hier fiel der erste Schuss des Bürgerkriegs, heutzutage trifft man sich dort am Ananas-Brunnen. Die Ananas (der erlauchte How-I-Met-Your-Mother-Seher weiß das bestimmt) ist ein Symbol für Gastfreundschaft, Großzügig- und Liebenswürdigkeit, und auch als Brunnen macht sich die exotische Frucht ganz gut. Vor Ort kann man auf einen schnellen Snack im The Griffon einkehren, dort hängen Dollarnoten an der Wand, das Bier ist eiskalt und das Fast Food annehmbar. Preislich haut es einen in diesem Etablissement nicht aus den Socken, was eine schöne Abwechslung zur restlichen Gastronomie vor Ort ist.




Nicht weit davon entfernt befindet sich die Rainbow Row, 13 pastellfarbene Reihenhäuschen, die von allen Touristen fotografiert werden. Auch hier zeigt sich wieder: Charleston ist eine gelungene Mischung aus karibischen Einflüssen und europäischem Flair. 
Keiner wird die Markthalle im Zentrum der Stadt auslassen. Dort gibt's Handwerkliches und Kunst (größtenteils Ramsch) aber auch Ventilatoren. Um die drückende Hitze vor Ort auszuhalten werdet ihr euch über jedes bißchen Schatten und Zugluft freuen.




Zu den Südstaaten gehören die Planatagen wie das Amen zum Gebet. Nicht weit entfernt von der Innenstadt (man braucht unbedingt ein Auto!) liegt die Boone Hall Plantation, auf der früher Baumwolle angepflanzt wurde. Heutzutage ist sie noch immer in Betrieb, Gemüsefelder und Obstbäume sind neben dem Tourismus eine gutgehende Finanzierungsquelle. Auch aus Film und Fernsehen ist die Plantage bekannt: das Haus kennt man aus Fackeln im Sturm und The Notebook (Wie ein einziger Tag). Ryan Gosling sprang schon in den kleinen See am Gelände und Blake Lively und Ryan Reynolds heirateten hier.





Die Allee, die zum Anwesen führt, ist wunderschön. Das Spanish Moss, auch Louisiana Moss genannt, eine Art Flechte, die von den Zweigen hängt, erinnerte mich sofort an Forrest Gump. Eine traurige Erzählung rankt sich darum:

Nach einer indianischen Legende ist Louisianamoos das Haar einer Prinzessin, die am Tage ihrer Hochzeit von Feinden getötet wurde. Der trauernde Bräutigam soll es abgeschnitten und in einen Baum gehängt haben. Der Wind trug das Haar fort und verteilte es so über das ganze Land. (Quelle: Wikipedia)




Charleston ist definitiv einen Besuch wert und sollte auf keiner Reise durch die Südstaaten fehlen. Habt ihr die Stadt schon besucht? Und was sind eure Must-Sees im Süden?