23. Juni 2016

Eine ganz besondere Ankündigung.

 Gemeinsam statt einsam


Oft, wenn mich Menschen zu meinem Blog und meinen Erfahrungen damit ansprechen, teile ich eine Erkenntnis ganz besonders gerne mit ihnen:
Dieses Abenteuer begann einsam und alleine vor einem Computer. Über die Jahre entwickelte sich dieses einstige Hobby, das nun ein Job ist - wenn auch ein heißgeliebter - jedoch zu etwas sehr Sozialem und Interaktivem.
Etwa traf ich schon einige Leser und Follower, die mich auf der Straße angesprachen und sehr, sehr nette Worte mit mir wechselten oder lief auf Veranstaltungen und Events anderen Bloggern über den Weg, die mir fast ausnahmslos offen, kommunikativ und aufmerksam begegneten.
Nichtsdestotrotz stach aus der Menge dieser Menschen, die ich über das Bloggen kennengelernt habe, einer besonders hervor und wurde zu meinem partner in crime: Caro, die Gute Güte.




Nach einiger Zeit (Jahren!) gefüllt mit Projekten, Weinflaschen und vielen Gesprächen stand fest: Wir wollen endlich etwas Gemeinsames starten,  bei dem wir uns zu gleichen Teilen kreativ einbringen und neu losstarten können. Eine Blogzusammenlegung kam nicht in Frage, sind unsere Blogs doch viel zu sehr auf uns selbst und einen bestimmten Themenbereich fokussiert. Und Events hatten wir schon gemeinsam organisiert, diese arten meist in sehr viel Arbeit, Stress und eher wenig Ideenreiches aus.
Und dann fiel es uns eines Tages wie Schuppen von den Augen: neben Instagram, Snapchat und sämtlichen anderen Social Media Kanälen, die wir so ausgiebig nutzten, gab es einen Bereich, den wir bis jetzt tunlichst ignoriert hatten - YouTube




Das ist der Grund, warum es ab sofort Ginger & Güte im Doppelpack gibt. Auf YouTube werden wir euch Einblicke geben, die es so auf den Blogs noch nicht gab, euch mitnehmen und unsere schönsten Plätze zeigen und auch einfach mal losquatschen - denn wir haben viel zu erzählen!



Damit wir nicht mit leeren Händen vor euch stehen, haben wir hier auch schon etwas vorbereitet und zeigen voller Stolz unser erstes Video. Mit dem furchtbarsten Thumbnail der Welt. #keinesüßeschnute




21. Juni 2016

10 Gründe, warum ich mich auf den Sommer freue.

Living is easy


Passend zum gestrigen Sommerbeginn bin ich heute besonders mitteilsam und liste auf, was die 10 Dinge sind, auf die ich mich diesen Sommer am meisten freue. Denn das tun wir doch alle, oder?



Lesen
Eine nette Kollegin hat mir auf meine Bitte hin einen kleinen Bücherstapel zusammengestellt. Auswahlkriterium: Amerikanische Autoren, die besonders dicke Wälzer scheiben. Nun liegen hier gefühlte zehn Kilo Buch, und ich brenne nur so darauf, sie durchzuschmökern.




Eiskaffee
Ich bin bekannt für meine Liebe zu Kaffee. Und im Sommer brennt mein Herz heiß für Eiskaffee. Ob Cold Brewed, Frappucchino oder klassischer Kaffeehaus-Eiskaffee: bei mir dürfen alle Varianten in den Becher.




Grillen
Jedes Jahr am 4. Juli, dem Independence Day, wird bei uns groß gegrillt. In den letzten zwei Jahren sogar mit Amerika-Beflaggung - die auf Claudias Dachterrasse hervorragend zur Geltung kam.




Draußen sitzen
An lauen Abenden in Gastgärten zu sitzen (mein Favorit: der vom Jazzit in der Nähe des Bahnhofs), genüsslich an seinem weißen Spritzer zu nippen und zu quatschen ist für mich der Inbegriff des Sommers.




Roadtrips
Ob an den nächsten See, ins Heimatdorf oder in Amerika: Roadtrips sind wunderbar und mit Freunden oder dem Partner eine großartige Erinnerung! Ich werde dieses Jahr ganz klassisch trippen und mit dem Auto durch Kalifornien düsen.




Frühstück im Garten
Wir haben einen winzigen Garten - der gehört zwar der ganzen Hausgemeinschaft, ist aber meistens verwaist. Grad an Sommervormittagen ist es dort noch schön kühl und die Vögel zwitschern freundlich, während man genüsslich in sein Marmeladebrot beißt.




Barfuss laufen
Leider sind meine Füße keine samtweichen Pfötchen. Dafür liebe ich es viel zu sehr, Sand, Steinchen und Gras an meinen Sohlen kitzeln zu lassen. Aber wer Sommergefühle liebt, muss auch Ja zur Hornhaut sagen...




Reisen
Meine Urlaubsreise geht dieses Jahr wieder in mein Lieblingsland: zum fünften Mal besuche ich die USA, und dieses Mal geht es das erste Mal in den Westen. San Francisco, ich komme!


Pyjamatag
Was jeden Sommer einmal sein muss: einen freien Tag nur im Pyjama zu verbringen. Ich lass den Tag einfach Tag, die Welt Welt sein und kapsle mich ab, um drinnen zu bleiben, auszuschlafen und richtig gepflegt herumzugammeln. 




Mit offenem Fenster Autofahren
Mein Auto hat keine Klimaanlage. Was schrecklich ist, wenn man ein dunkelgraues Exemplar sein eigen nennt. Und doch auch richtig schön! Denn richtig Sommer ist erst, wenn der Fahrtwind durchs Haar bläst. 

* * * 

So, wer von euch ist Team Sommer? Und worauf freut ihr euch denn besonders? Lasst es mich wissen! Die Gute Güte hätte da schon ganz schöne Vorschläge!

Bilder 1, 2, 4, 6, 7, 9, 10 via Pixabay

19. Juni 2016

Schokoladige Chocolate Chips Pancakes.

Ihr wollt es doch auch!

 

Duftige, weiche, warme und schokoladige Pancakes, die sogar den Wochenbeginn versüßen. Ich hatte sie gestern und mich beeilt, sofort das Rezept online zu stellen, es ist nämlich grandios - da klopf ich mir ganz unverschämt selbst auf die Schulter. Ohne viel Trara und Blabla geht es gleich weiter zum Rezept!




Zutaten für 8 Stück:
  • 25 g Butter
  • 1 Ei
  • 250 ml Milch
  • 120 g Mehl
  • 1 TL Mehl
  • 40 g Kokosblütenzucker
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 80 g Chocolate Chips
  • ein paar Beeren und Nutella als Deko 



Zubereitung:
  1. Butter zerlassen. Ei schaumig rühren, mit Butter und Milch verrühren.
  2. Zucker und Vanillezucker in die Masse rühren.
  3. Mehl mit Backpulver versieben, mit der Eiermasse rasch verschlagen - nicht zu lange rühren!
  4. Mindestens 15 min ruhen lassen.
  5. Eine beschichtete Pfanne auf mittlere bis hohe Hitze erwärmen.
  6. Pro Pancake zirka 2 EL Teig kreisförmig in die Pfanne geben, wenden, sobald sich kleine Bläschen an der Oberfläche bilden. Goldbraun von beiden Seiten braten.
  7. Mit Nutella und Beeren servieren.




14. Juni 2016

Alexandre Couillon, oder: Ich habe das beste Dessert der Welt gegessen.

Am Chef's Table des französischen Sternkochs


So, wer erinnert sich noch an meinen ersten Besuch im Restaurant Ikarus beim Chef's Table und an meine Begeisterung darüber? Haltet euch fest: es gab eine Wiederholung. Anscheinend traut man mir ein gutes Händchen mit französischen Spitzenküchen zu, denn dieses Mal durfte ich Alexandre Couillon über die Schulter schauen.
Er wurde bereits mit zwei Sternen ausgezeichnet und kocht normalerweise in seinem Restaurant La Marine, das sich auf einer kleinen Insel im Atlantik befindet. Sie ist nur 20 km lang und nicht einmal 10.000 Menschen leben auf ihr – und direkt am Strand gibt es die frischesten Fische und Meeresfrüchte, die sich ein Koch nur wünschen kann und die sofort in der Küche zubereitet werden.



Die Liebe zu all den essbaren Dingen aus dem Meer kann man Alexandre Couillon nicht absprechen: den Weg auf meinem Teller fanden Austern, Algen und Makrelen, aber auch Local Heroes wie heimischer Saibling.




Einen ganz besonderen Gang gab es gleich zu Beginn: eine Praline, gefüllt mit Makrelencreme, umhüllt von dunkel geröstetem Kaffeebohnenpulver. Dazu gab es in einem kleinen Törtchen feinste Streifen von der roten Rübe mit einer entzückenden violetten Blüte. Ein Gericht wie ein Gedicht, sehr leicht, magisch und trotz des intensiven Fischgeschmacks erfrischend und zart.



Auch sehr spannend anzusehen: die Auster Erika, die an das Fährunglück von 1999 erinnern sollte. Damals sank vor der bretonischen Küste ein Tanker und löste eine Ölpest aus. Die Auster in schwarzer Sauce, mit einem an Perlmutt erinnernden, schimmernden Plättchen sollte daran mahnen.



Mein Favorit? Wiederum das Dessert. Verschiedenste Schichten im Schüsselchen luden ein, seinen Löffel genüsslich in die kleine Schale voll Zauber einzutauchen. Luftiges Meringue, saurer Rhabarber, ein buttriges Keks und erfrischende Erdbeeren: die Zutaten waren simpel, aber so artistisch angerichtet und zubereitet, dass ich nie wieder etwas anderes hätte essen wollen.



Am Donnerstag, den 16. Juni ab 21:15 könnt auch ihr ganz nah dran sein an Alexandre Couillons Haute Cuisine: ServusTV strahlt die Sendung „Die besten Köche der Welt – Zu Gast im Ikarus“ aus, und zeigt, wie der Spitzenkoch gemeinsam mit Martin Klein den Pinzgau besucht und dem Küchenteam des Restaurant Ikarus seine Ideen und Vorstellungen näher bringt. Ich schalte sicher wieder ein, will ich doch auch unbedingt sein Restaurant an der Atlantikküste sehen! 




Disclaimer: Ich wurde von ServusTV zu diesem Essen eingeladen.