1. Mai 2016

Curvy Outfit Fäschn: Slash the tires on the school bus.

Das gab es noch nie: ein ganz faires Outfit, ohne einen Downer oder mies produzierten Teilen und deswegen gibt's auch keine Probleme mit dem Karma-Punkte-Fazit am Schluss.
Das Herzstück des Outfits ist das Kleid von People Tree, das in Bangladesch gefertigt wurde. Jedoch nicht unter den Umständen, für die die Textilindustrie in dem Land tragisch berühmt ist, sondern fair und nachhaltig.



An meinem Kleid arbeitete die Firma Kumudini im Auftrag von People Tree. Eine Textildruckerei, die mit traditionellen Färbetechniken arbeitet und deren Erlöse zur Unterstützung benachteiligter Frauen und Kinder und zur Finanzierung eines 600-Betten-Krankenhauses und kostenoser Gesundheitsversorgung verwendet werden.




Die Schuhe sind ebenfalls bewundernswert fair: produziert von Think! in Europa, tragen sie das österreichische Umweltzeichen. Und passen perfekt in die pastell-blasse blaue Umgebung des Uniparks Salzburg.

Das älteste Stück dieses Outfits ist übrigens die Kette. Die bekam ich von meiner besten Jugendfreundin von einer Irlandreise mitgebracht. Das ist schon so lange her, dass ich gar nicht verraten will, wie lang...



Hier nun alle Details zur Kleidung:

  • Kleid: People Tree (nachhaltig und fair produziert, made in Bangladesch +1)
  • Schuhe: Think (Made in Europe, +1)
  • Kette: Handwerksmarkt (Made in Irland, +1)
  • Rucksack: Litacraft, via Etsy, +1
  • Ring: Geschenk von meinem Mann (Dorotheum, Auktionshaus, +1)
Karmapunkte: +5




Und der Songtext aus der Titelzeile? Stammt aus Kentucky Avenue von Tom Waits.






Die Schuhe wurden mir von Think!-Store Salzburg Judengasse zur Verfügung gestellt.

28. April 2016

7 Dinge, die du in Innsbruck machen musst.

Tirol isch lei oans


Nun hat es mich doch endlich auch mal wieder nach Tirol verschlagen. Knappe zwei Stunden entfernt, ist die Anfahrt nach Innsbruck ja wahrlich keine Weltreise. Dennoch war mein Besuch erst der zweite meines Lebens. Und auch dieses Mal fragte ich mich wieder: warum fahr ich nur so selten hier her? Die mittelalterliche Altstadt, die sich mit moderner Architektur auf engstem Raum abwechselt, wird doch so majestätisch bewacht von den Bergen, die beeindruckend über der Stadt thronen. Und lässige Lokale gibt's auch.

Genug der schmeichelnden Worte über die Stadt im Westen! Hier folgen meine Tipps für ein Wochenende in Innsbruck, selbst getestet und von meinen Reisekompagnions als empfehlenswert befunden, voilà:




 

Frühstücken gehen


In Innsbruck kann man wirklich gut und günstig frühstücken - und durch die Nähe an Italien schmeckt der Kaffee überall richtig gut.
Im 200 Jahre alten Café Munding gibt's ein sehr gutes klassisches Frühstück mit weichgekochtem Ei und patinösen Kaffeehausflair (Kiebachgasse 16), im hipperen Breakfast Club (Maria-Theresien-Straße 49) gibt es neben Waffeln und French Toast auch gute Omelettes. Unbedingt vorher reservieren!

Frühstücken in Innsbruck

Frühstücken in Innsbruck

Das abgenudelte Geschlechtsteil in der Kirche suchen 

Die Hofkirche (Universitätsstraße 2) ist auch unter dem Namen Schwarzmanderkirche bekannt. Dort hat sich Kaiser Maximilian (ja, der mit Tu felix Austria nube und AEIOU) ein geiles Grabmal erbauen lassen, was aber nicht von Erfolg gekrönt war. Leider liegt er nämlich in Wiener Neustadt begraben.
Trotzdem ist seine geplante letzte Ruhestätte ziemlich beeindruckend, wird sie doch von 28  überlebensgroßen Bronzefiguren bewacht. Eine davon - ich glaube, es ist Rudolf I. - hat eine ziemlich glattpolierte Stelle im Schambereich. Vielleicht schaut er auch deswegen so grantig drein.


Rudolph I


Hofkirche Innsbruck

Hofkirche Innsbruck

Im Hofgarten eine Partie Schach spielen 


Der Hofgarten ist zwar eine klitzekleine Spur spießig (Kein Ballspielen. Kein Radfahren. Kein Betreten der Wiese.), trotzdem aber sehr schön anzusehen. Man kann sehr lange darin herumspazieren und sich seine Zeit darüberhinaus mit einem riesigen Schachspiel, das sich vor dem Pavillion aus 1733 befindet, vertreiben.

Pavillion

Schachspiel Pavillion Innsbruck

Rauf fahren


Direkt neben dem Hofgarten befindet sich die Talstation der Hungerburgbahn (Rennweg 3). Die führt rauf auf die rauhe Nordkette und hält auf dem Weg dorthin an mehreren Stationen. Das Tolle an diesen: architektonisch machen die enorm was her, erinnern sie doch an Gletscherzungen und sehen alle ganz unterschiedlich aus. Von der Station Hungerburg aus (Preis hin und retour 8€) hat man einen großartigen Ausblick über die Stadt und kann sich anschließend im Café Hitt und Söhne guten Kuchen schmecken lassen, während man sich Hipstersonnenbrillen kauft - ist es doch Kaffeehaus und Sportgeschäft in einem.


Bahn Innsbrucl

Kaffeehaus Innsbruck

Ein ganz bestimmtes Foto knipsen

 

Man hat Innsbruck nicht wirklich besucht, wenn man nicht auf der Innbrücke gestanden ist. Dort muss man das Bild der Häuserzeile des Stadtteils Mariahilf schießen und darf danach wieder weitergehen.

Innsbruck Mariahilf

In der Maria-Theresien-Straße shoppen gehen

Nennt mich einen Banausen, aber als Salzburgerin vermisse ich Lush und COS und gehe deswegen im Urlaub shoppen. Ebenfalls einen Besuch wert: die Buchhandlung Tyrolia (Maria-Theresien-Straße 15 und ja, sie führen mein Buch) und der Lindt-Schokoladen-Shop (Maria-Theresien-Straße 29, dort kann man sich sämtliche Lindorkugeln aller Geschmacksrichtungen selbst zusammenmischen).

Innsbruck Altstadt

Altsadt

 

Im Alpenzoo Safari machen

 

Und weil es gar so schön ist: den lieben Viecherln im Alpenzoo (Weiherburggasse 37a) muss man auch einen Besuch abstatten. Löwe, Nashorn und Co. sucht man dort vergebens, leben in diesem Tierpark doch nur Wildtiere der Alpenwelt. Spannendes Detail am Rande: der Alpenzoo ist einer der höchstgelegensten Zoos Europas und zeigt etwa 2000 Tiere.

Steinbock

* * *

Was auch ganz nett sein soll: dieses Goldene Dachl...
Viel Spaß in Innsbruck!

27. April 2016

Aufräumen für Faule: So startest du das Aufräumen.

Alles im Eimer 


Der erste Aufräumtipp ist bei euch gut angekommen - Grund genug, in die zweite Runde zu starten! Mein heutiger Tipp kommt bei mir meist in der Küche oder dem Wohnzimmer zur Anwendung - ist aber möglicherweise auch auf das Arbeitszimmer oder andere Räume umlegbar. 
Lasst uns also losstarten - auf dass das Chaos schnell verschwinden möge.

aufräumtipps


So wie jede lange Reise mit dem ersten Schritt beginnt, startet jede Chaosbeseitigung mit einem wichtigen Handgriff: dem Bereitstellen des Mistkübels.
Den platziert man mittig im Raum und geht dann erstmal auf große Mistssuche. Taschentücher, Kaugummipapierln, die Zeitung von vor drei Tagen, Bananenschalen und kaputte Strumpfhosen wandern ohne viel Federlesens gleich rein.
Wer ein braver Recycler ist, wartet übrigens nicht nur mit einem Restmüllkübel auf, sondern hat die ganze Armada der Müllbeseitigungstonnen aufgestellt - ich konzentriere mich meist auf Rest-, Papier- und Biomüll.

aufräumtipps

aufräumen

Wer nun mit einem ausgeräumten Geschirrspüler punkten kann, hat das Spiel schon gewonnen:
Als nächstes wandert nämlich das dreckige Geschirr in selbigen und somit bleibt nach Müll und Geschirr nur mehr der allgemeine Kram.
Greif dir nun die Dinge zuerst, die einen angestammten Platz haben: die Haargummis kommen zurück ins Körbchen im Badezimmer, die Jacke auf den Garderobenhaken, die getragene Jeans in die Wäschetonne. 
Was übrig bleibt, ist Zeug, das keinen Platz hat. Und so etwas sollte es nicht geben. Damit man wirklich langfristig und mühelos Ordnung halten kann, ist es wichtig, keinen Klimbim zu besitzen, der irgendwo herumliegt und nirgends hingehört - also weg damit. Um diesen Punkt kümmern wir uns in Zukunft aber noch einmal detaillierter.


aufräumen+

Und nun bist du an der Reihe: falls du gerade prokrastinierst und deine Lotterwirtschaft bis jetzt erfolgreich ignoriert hast ist jetzt der richtige Zeitpunkt, mit dem Aufräumen anzufangen. Viel Spaß (und vergiss die Musik nicht. Damit geht's nochmal leichter.)




21. April 2016

10 Tricks, wie du deine Laune wieder hebst.

Bring your happy back

 

Schlechte Tage gibt es immer wieder. Sei es, weil grad der Montag um die Ecke lugt, weil sich der Himmel eröffnet und es wie aus Kübeln schüttet oder weil der Chef mal wieder eine Extraportion Arbeit verlangt, die einen so ganz und gar nicht in den Kram passt.

Fakt ist leider: die Laune ist mitunter mies und will sich aus dem Keller gar nicht mehr rausbewegen.
Deswegen nun 10 Tipps, wie man der Bitch Missstimmung ein Schnippchen schlagen und in den Arsch treten kann, auf dass sie wie ein Köter den Schwanz einzieht und sich dorthin begibt, wo der berühmte Pfeffer wächst.

 

 

Shake it out, Baby!

Musik an, denken aus: die Wohnung ist dein Dancefloor. Bewegung ist gut, Sport ist nicht für jeden was - deswegen einfach einige Minuten zu Bumm-Bumm-Musik abhoppen, das befreit Endorphine, oder so. Am besten sind Songs zum Mitsingen, etwa der über Kaffeepausen oder der über Berge und Täler.

Sleepy Head. 

Bist du dir sicher, dass du genug Schlaf bekommst? Der wirkt sich nämlich auf lange Sicht auf deine Laune aus. Um in sich selber ruhen zu können, muss man ausgeruht sein. Wenn also die Stimmung mies ist: einfach mal ein paar Stündchen drüber schlafen. Dann kann es auch mitunter vorkommen, dass man beim Aufwachen den Grant schon wieder vergessen hat.

Bekämpfe den Stressbringer. 

Hör in dich selbst hinein: Was verursacht in deinem Leben gerade richtig viel Kopfzerbrechen und wirkt sich deswegen negativ auf die Laune aus? Stressquelle entdeckt? Nun gehe das Problem strategisch an: Take it, Change it, or Leave it - soll heißen: ändere die Stressquelle oder akzeptiere sie. Dann darfst du dich in Zukunft aber auch nicht mehr darüber ärgern.



Mach mal Pause. 

Die Deadline steht an und die Arbeit macht sich nicht von alleine. Sich dann aber trotzdem einige Minuten Zeit zu nehmen, am Fenster tief durchzuatmen oder in Ruhe seinen Kaffee am sonnigen Balkon zu trinken, kann die miese Laune schon in ihren Anfangsstadien bekämpfen.

Der Blick auf's Ganze

Wie sehr liebe ich den Ausdruck First World Problem. Problemchen, die bei uns riesig wirken, verursachen bei anderen vielleicht nur Augenrollen.  Also, einfach mal die Perspektive wechseln: Ist es wirklich notwendig, dass ich wegen mancher Kinkerlitzchen gleich schlecht gelaunt bin?

Hilf anderen. 

Tu Mitmenschen etwas Gutes. Das kann ein kleines Geschenk sein, dass beim Aussuchen schon Freude bereitet, das Angebot, beim Umsiedeln zu helfen (das Bier danach und die Bewegung machen den Tag auch gleich wieder besser) oder eine Einladung zum Kaffee. und Kuchen. Wenn andere sich über deine Hilfe und Anwesenheit freuen, fühlt man sich bestimmt besser.

Sei alleine

Die Menschen um dich herum nerven? Nimm dir eine Auszeit und verbring einige Zeit alleine. Zum Gedankenordnen braucht man Ruhe.



Sei unter Menschen

Aber auch das Gegenteil hilft: Die Gesellschaft anderer wirkt sich dann doch relativ ablenkend aus - solange sie halbwegs positives Gedankengut verbreiten, versteht sich.

Geh spazieren

Der Tipp, den ich aus dieser Liste am öftesten beherzige. Wenn ich am liebsten jedermann, der mir vor die Nase läuft, anschnauzen und in den Boden schimpfen möchte, leg ich eine Pause ein und geh raus. Mit Kopfhörern bewaffnet marschiere ich strammen Schrittes durch die Gegend, und irgendwann bin ich zu erschöpft, um noch fuchsteufelswild zu sein.

Setz ein Lächeln auf

Fake it 'til you make it. Irgendwann glaubt dein Kopf das, was der Körper ihm sagt.