25. September 2016

Hotel Zeitgeist Vienna oder: Kaiserschmarrn und Ausschlafen. (Werbung)

Ein Abstecher nach Wien


Durchaus oft zieht es mich in meine Hauptstadt Wien. Doch jedes Mal, wenn die Frage aufkommt, wo ich denn übernachten soll, sitze ich wieder zweifelnd vor dem Computer: Entscheide ich mich für die dreiste Variante und lade mich selbst zur Übernachtung bei Freunden ein, dabei eine unbequeme Nacht auf der Couch riskierend? Oder wähle ich als Alternative die Übernachtung im Hotelzimmer, das mir womöglich eher minder zusagt?


Dieses Mal musste ich keine Alternativen abwägen: ich folgte der Einladung des Hotel Zeitgeist und kann vermelden: Mann, war das ein Segen!
Sollte sich der pratkische Umstand ergeben, dass man über den Wiener Hauptbahnhof anreist, darf man sich glücklich schätzen - man muss nur einige wenige Schritte zu Fuß auf sich nehmen und steht alsbald vor den Türen des Hotels in der Sonnwendgasse.
Dieses betritt man durch die Pergola, eine Bar und Restaurant, die sich in der Lobby des Hauses befindet. 




Die ließ ich für den Moment noch links (in diesem Fall rechts) liegen, um einzuchecken. Das ging wie erwartet sehr rasch von statten und ich bekam noch die Möglichkeit, einen Blick in Zimmer verschiedenster Kategorien zu werfen. So gibt es kleinere Zimmer mit großen Doppelbett, aber auch Suiten, die mit Couch, Kaffeemaschine und entzückenden, traditionell angehauchten Vorhängen ausgestattet sind.


hotel rooms


Bevor ich mich in meinem Zimmer für das Event am Abend frischmachte (Bio-Toilette-Produkte und Regendusche! Herz, was willst du mehr?), nutzte ich noch das Essensangebot im Restaurant der Lobby, dem Pergola. Weil es gar so schmackhaft klang, entschied ich mich für Burger mit selbstgemachten Pommes und eigens hergestelltem Ketchup, in das ich mich hätte reinlegen können. Symbolisch, natürlich.

fair trade cosmetics
yellow eames chair
Pergola Pommes Burger
coole Eckbank

Im Lokal selber saß es sich auf Designerstühlen oder der orangen Retro-Eckbank sehr bequem, und jeder Winkel sah auf seine Art und Weise sehr Instagram-worthy aus. Ganz besonders stolz jedoch bin ich auf dieses Foto: der Kellner gab dem Koch meine Bestellung gerade auf der Treppe durch, und dieser sah mit seiner Kochmütze und der blendend weißen Montur aus wie aus der Werbung entsprungen.

Chef


Pergola

Wie schlief es sich denn nun im Hotel Zeitgeist? Großartig. Die Betten sind weich, die Zimmer groß und zum Abstellen für das Reisegepäck gab es ausreichend Regal- und Tischflächen. In vielen Häusern bekommt man kaum seinen Schminkbeutel unter, hier gibt es so viele Anlageflächen, dass man seinen Koffer entspannt auspacken und seinen Inhalt strategisch im Zimmer verteilen kann.



Das Frühstück am Morgen ist ebenfalls empfehlenswert: warmer Kaiserschmarrn, ein heißes Buffet und sämtliche Standards eines klassischen Frühstücksbuffet warten auf: Müsli, Marmelade, Aufschnitt, Obst - natürlich alles aus Bioherkunft. Ich kann nur jedem den Brioche-Striezel ans Herz legen: luftig und weich schmeckt der mit Butter und Marmelade ganz besonders fein.




Ein Details des Zeitgeist, das mir bei dieser Übernachtung besonders gelegen kam, ist der späte Check Out: anreisen kann man ab 14:00, verlassen muss man sein Zimmer ebenfalls erst um diese Zeit. Es heißt also ausschlafen und noch einige ruhige Stunden in den Kissen verbringen! Wem soviel Faulheit weniger zusagt, der benutzt einfach das Fitnesscenter im Haus und trainiert sich die Frühstückskalorien gleich wieder ab.



*Disclaimer: Ich war kostenlos Gast des Hauses, die Meinung des Artikels ist jedoch meine persönliche und unabhängig von der Einladung.

18. September 2016

Curvy Outfit Fäschn: It's harder to get rid of than tattoos.

Hoch hinaus.




Ich trage hohe Hacken!
Diesem Satz würde ich gerne zweiundzwanzig Rufzeichen hintanstellen, ist die Tatsache, dass ich mich in solche Treter zwinge, doch beinahe erschreckend für mich. 
Diese Schuhe wurden auf Kleiderkreisel von mir erstanden, einfach um das Konzept High Heels fair und nachhaltig auszuprobieren. Denn die Chance, dass diese Schuhe einmal und nie wieder getragen werden, ist relativ hoch - und dafür soll kein Mensch in einem Sweatshop für mich leiden.





Für Fotos sind die Schuhe großartig - sie zaubern lange Beine (ja, das ist bei mir etwas relativ...) und wirken echt fancy. Aber Mann, sind die Treter unbequem! Es ist gar nicht so sehr, dass sie reiben oder zwicken würden, sondern das Gefühl, ständig auf dem Zehenballen herumzuwandern. 
Ich glaube, diese High Heels dürfen meinen Schuhschrank alsbald wieder verlassen...




So, nun zur kurzen Karmaabrechnung:
  • Kleid: Closet (Made and Designed in England, +-0)
  • Armband: 3wunder (fair, öko, made in Salzburg, +1)
  • Schuhe: No Name (via Kleiderkreisel, Second Hand, +1)

Karmapunkte: +2*




Fotos: Ach du Gute Güte
Location: Kraftwerk Lehen, Solstufe
Zitat des Artikel aus: Tom Waits That Feel




"Ich verleihe mir für jedes Teil, das ich anhabe, einen Karmapunkt. Für ein Kleidungsstück oder Accessoire, das wahlweise fair oder ökologisch produziert wurde, vintage oder aus 2. Hand ist, gibt es einen Pluspunkt. Für jedes Teil, das nicht dem entspricht, gibt es einen Minuspunkt. Für jedes Teil, das von einem konventionell produzierenden Unternehmen hergestellt wurde, allerdings in Europa oder den USA, gibt es null Punkte. Und am Ende wird Bilanz gezogen." 

(Gute Güte, Bitte oszillieren Sie.)


15. September 2016

Urlaubsvertretung: Die Ginger und die Güte empfehlen Bücher: Leichte Lektüre

Während die gute Frau Ginger immer noch in kalifornischen Gefilden weilt und unsereiner von hier aus ihren Instagram-Feed anweint, weil man auch so gerne in Yosemite Burger hawern würde, darf ich nun zu guter letzt auch ein bisserl Blog sitten. Was ich mitbringe? Etwas, das eigentlich schon längst das Internet hätte beehren sollen. Denn: Es kommt immer wieder vor, dass Frau Ginger und ich von freundlichen Leserinnen und Lesern nach Buchempfehlungen gefragt werden. Was für eine Ehre! 



Aus diesem Grund wurde vor ein paar Wochen ein literarisches Duo gegründet und das erste Youtube-Video mit Romanempfehlungen aufgenommen. Und: Nachdem der Dreh schon wieder ein paar Wochen her ist, passt das gewählte Thema, nämlich Strandlektüre, nun ja, nimmer so ganz zum Wetter. Aber. Nachdem Bücher ja bekanntlich nicht schlecht werden, gibt es das Video jetzt trotzdem.

Wer uns in unserer gesamten Pracht und Herrlichkeit Buchzusammenfassungen in die Kamera brabbeln sehen will, der klicke hier. 


Sonjas Bücher:

Amy PoehlerYes Please (352 Seiten, Dey Street Books, 2014)
Joel DickerDie Wahrheit über den Fall Harry Quebert (736 Seiten, Piper 2014)
Ursula PoznanskiDie Verratenen (464 Seiten, Loewe 2013)


14. September 2016

Urlaubsvertretung: Das neue Logo von Ginger in the Basement.

Die heutige Urlaubsvertretung ist etwas ganz besonderes für mich: Sylvaine von Ptak  kenne ich auch im richtigen Leben. Sie ist eine französische Freelance Designerin, die seit einigen Monaten in Hallein lebt und auf Ptak ihre Designs und Kunstwerke verbloggt. Sie hat mit mir zusammen ein neues Logo für Ginger in the Basement entwickelt, das bald Einzug auf meinen Social Media Kanälen finden wird. Heute darf ich es euch endlich präsentieren, und ich bin gespannt, wie ihr es findet! Hier erklärt euch Sylvaine, wie sie das Logo gestaltet hat:

* * *

Hello Birdies!

First of all let me thank Sonja for welcoming me here. Thank you very much Sonja, I am super happy to be here and to present the result of our collaboration.

So, back to you birdies. Today, I am super excited to show you what Sonja and I have been working on for the last weeks: her new graphic identity!

Here is how it happened. Sonja contacted me to tell me that she liked my style, and that she would like to have a piece of my work. So sweet isn’t it? She wasn’t sure about what she wanted to have though. Her initial idea was to have a big watercolor illustration to hang in her living room. But after few days she finally made her decision: she wanted to renew her graphic identity.



I was immediately hooked by the idea and I asked her thousands of questions about the project. I found out that Sonja is a huge Tom Waits fan, that she likes the retro style and that she loves everything from Hotel Grand Budapest. She also wanted to keep her graphic identity similar to her original one. Here is the mood board I created based on her tastes and our conversations.



Inspired by the mood board, I imagined some logo drafts. Here are some that didn’t make it to the finish line.



The following logo Sonja loved right from the start. And it made me really happy! It is a representation of her: a beautiful and sweet woman with confetti in her hair, like in the Tom Waits song.



Thank you Sonja for choosing me to work on your new graphic identity, and for having me as a guest here on your blog.

And thank you birdies for reading me today.