28. Juli 2016

Cheesecake mit Brombeerswirl und Marillen.




Meine Liebe für Cheesecake ist heiß und innig. So würde ich behaupten, dass selbiger garantiert einen Platz in der Liste der Top-5-Lieblingskuchen einnimmt, die ich vor ein paar Wochen mit jemandem aufgestellt habe. Nachdem es schon eine schokoladige Variante mit Granatäpfeln, eine in Cupcakeform mit Kirschen und eine Lightversion mit Erdnussbutter auf dem Blog zu sehen gab, stell ich euch heute wieder eine fruchtige Variation vor: Cheesecake mit Brombeerswirl. Der ist natürlich auch 1:1 gegen anderes Obst austauschbar, etwa gegen einen Heidelbeerswirl, einen Erdbeerswirl oder einen Swirl aus Kirschen. Brombeer knallt aber farblich richtig schön rein, besonders, wenn sich dann noch Marillen dazu gesellen.



Zutaten:

  • 150 g Kekse
  • 40 g Butter
  • 5 min 160°
  • 125 g Brombeere (alternativ: Marmelade)
  • 350 g Frischkäse
  • 100 g Topfen
  • 50 ml Obers
  • 100 g Zucker
  • 2 Eier
  • 2 EL Maisstärke
  • Mark einer Vanilleschote



Zubereitung:
  1. Kekse gut zerbröseln und mit Butter verkneten. Den Boden einer länglichen Form damit bedecken und gut festdrücken.
  2. Bei 160° 5 min backen, aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
  3. Brombeeren pürieren und durch ein Sieb streichen, zur Seite stellen.
  4. Restliche Zutaten in eine Schüssel geben und gut miteinander verrühren.
  5. Masse in die Kuchenform leeren und glatt streichen. 
  6. Die Brombeermasse darüberklecksen, mit einer Gabel eine Marmorierung in den Teig ziehen.
  7. Das Backrohr auf 160° Umluft vorheizen, unmittelbar, bevor man den Kuchen in das Rohr gibt, ein halbes Glas Wasser in das Backrohr spritzen. Form auf mittlere Schiene stellen.
  8. Ca. 40 min backen, Backrohr ausschalten, das Türchen leicht öffnen und einen Kochlöffel in den Spalt stecken, damit es nicht wieder zufällt. Kuchen im Rohr auskühlen lassen.






25. Juli 2016

Curvy Outfit Fäschn: And it's time time time that you love.

Uhrgeil.


Seit Monaten schon war ich auf der Suche nach einer neuen Uhr. Jahrelang hatte ich keine und orientierte mich chronometrisch am Handy. Nun ist es aber so, dass gerade iPhones sich nicht durch übermäßige lange Akkulaufzeiten hervortun, und es kam immer öfter vor, dass ich am Ende des Tages akkulos die Uhrzeit an Parkautomaten ablesen musste (Kirchtürme sind rarer gesät, als man denkt!).
Als mir Jacques Lemans deswegen eine Uhr zur Verfügung stellte, hüpfte mein Herz: mein Handgelenk ist ab jetzt ständig hübsch umwickelt und ich weiß immer, welche Stunde es schlägt.


Uhr retro

Wer's genauer wissen möchte: mein Modell Retro Classic gibt es auch in Gold, ich besitze es in der Edelstahlversion und ich bin wirklich ganz entzückt ob des Vintagestils meines neuen Armschmucks - sieht die Uhr doch herrlich klassisch aus.

Twisted Braid

Fair Fashion


Bevor es zur Karmaabrechnung gibt, die Details zum Post: Der Songtext aus der Liedzeile stammt aus dem Tom Waits Song Time, die Fotos wurden von der Guten Güte geschossen, und die Location ist die Altstadt von Hallein.


Paper Bag Trousers

Curvy Fashion



  • T-Shirt: Earth Positive (fair, bio, +1)
  • Hose: Asos (Made in China, -1)
  • Kette: Bijou Brigitte (Made in China, -1)
  • Uhr: Jacques Lemans (Kärntner Familienunternehmen, +1)
  • Schuhe: Birkenstock (fair in Germany, +1)
  • Tasche: Mango (-1)
  • Brille: Ray ban, (Made in Italy, +-0)
  • Ringe: Dorotheum (+1)

Karma-Bilanz: +1*

 
Ökomode

Uhr Watch

"Ich verleihe mir für jedes Teil, das ich anhabe, einen Karmapunkt. Für ein Kleidungsstück oder Accessoire, das wahlweise fair oder ökologisch produziert wurde, vintage oder aus 2. Hand ist, gibt es einen Pluspunkt. Für jedes Teil, das nicht dem entspricht, gibt es einen Minuspunkt. Für jedes Teil, das von einem konventionell produzierenden Unternehmen hergestellt wurde, allerdings in Europa oder den USA, gibt es null Punkte. Und am Ende wird Bilanz gezogen." 

(Gute Güte, Bitte oszillieren Sie.) 

 


Plus Size Mode


18. Juli 2016

Die besten Salzburger Fashionblogger.

Diee besten Modeblogger Salzburgs



Seit über einem Jahr teile ich nun schon meine Outfits an dieser Stelle mit euch. Die Gute Güte hat mich damit angefixt, mittlerweile habe ich großen Gefallen daran gefunden, mich aufzubrezeln und ablichten zu lassen.

Über die Zeit sind es immer mehr Fashion-Blogger geworden, die in Salzburg ihre Outfits fotografieren, was mich überaus freut - Grund genug, die gebündelte Bloggerpower zu pushen und die besten Salzburger Fashionblogger auszulöffeln.




TIFMYS


Anna von This is for my sister bloggt zwar erst seit Kurzem, ist auf Instagram aber schon eine besonders große Nummer. Ihre minimalistischen Outfits machen mich jedes Mal ganz neidisch, und ihr Understatement kommt mit ganz viel Chic daher.




FRAU IN BEIGE


Claudia ist eine der raren 50+Modebloggerinnen, und trägt besonders gerne beige. Dass das gar nicht altbacken aussehen muss, beweist sie in ihrer Fashionkategorie auf Claudia on Tour, wenn sie gerade nicht unterwegs ist, sämtliche Eier im Glas in Salzburg vorzustellen.



 

SETTARIOUS


Melanie ist 21 und bloggt auf Settarious - übrigens ein Wortspiel, das sich auf ihren Nachnamen bezieht. Auf ihrem Blog findet ihr neben eleganten Outfits außerdem noch einiges über die Themen Beauty und Lifestyle. Sie hat, wie man sieht, keine Angst vor Farbe und trägt meist ganz außergewöhnlich hübsche Sonnenbrillen - Neid!




SCHLABOLA


Annas Blogname ist auch eine Abwandlung ihres Nachnamens, ist er nämlich eine Mischung aus Schlabitz und Pizza Diavola. Viel Pfeffer hat sie auch im wahren Leben: die Hundefreundin ist für ihre Mundwerk bekannt, liebt Italien über alles und nennt eine Million Flamingos ihr Eigen.





ACH DU GUTE GÜTE


Mein Compagnion und Sidekick auf vielen Fashionfotos, Caro, bloggt auf Ach du gute Güte über faire Mode und andere grandiose Sachen wie Rezepte, Interior und DIY. Als Hansdampf in allen Gassen ist sie außerdem Queen der Salzburg Touren, der größte Game of Thrones Fan der Welt und Herrscherin über zwei besonders aufmüpfige Katzen.



 

SHE'S CALLED MIA

 

Marias Fotos hauen mich jedes Mal wieder um: ihr Stil ist sehr bohemian, entspannt und trotzdem umwerfend. Auf She's called Mia teilt sie außerdem wunderbare Reisefotos, die ich mir vor meiner nächsten USA Tour unbedingt nochmal reinziehen muss. Irgendwann werd ich ganz dreist sein und sämtliche Locations zum Outfit Shooten hernehmen, die sie nutzt. Dafür hat sie nämlich ein Händchen beziehungsweise Auge.




ALEXANDRA ROSEMARIE


Die Frau mit dem klassischen Mittelnamen - Rosemarie! - ist zwar noch recht neu in der Bloggerweilt, hat aber bereits ein Händchen für besonders bunte Salate und wechselt gerne zwischen Converse und High Heels hin und her. Als eine der wenigen Ur-Salzburger, die ich kenne, hat sie trotzdem Verbindungen in meinen steirischen Heimatort - it's a small world!

* * * 

Ein großes Dankeschön an meine lieben Bloggerkolleginnen, dass ich mich so dreist an ihren Bildern bedienen durfte - und ein großes Sorry, sollte ich jemanden vergessen haben (menschlich und fail und so).


13. Juli 2016

Bier-Tacos mit Karfiol und scharfer Salsa.

Trumer Hopfenspiel trifft vegetarisches Tex-Mex


Kennt ihr eigentlich den Unterschied zwischen Tortillas, Burritos, Tacos und Co.? Er besteht meist in der Form, in der die Weizen- oder Maisfladen daherkommen. Deswegen gibt's vor der Anleitung für diese großartigen Bier-Tortillas noch ein kleines Lexikon der Fladenteile. Und anschließend geht es auch gleich zum Rezept, einer vegetarischen Tacoversion, die mit ziemlich viel Power daherkommt.
Der Blumenkohl im Rezept schmeckt nämlich so aromatisch und g'schmackig, dass man eine Fleischfülle nicht im Mindesten vermisst.
Der Grund dafür ist der Sud, in dem der Karfiol weich gekocht wird: Hopfiges Trumer Bier*, Sojasauce und Paprika ergeben gemeinsam ein tolles Aroma.



  • Tortilla: die Grundform, der Fladen selbst
  • Nachos: frittierte Tortillas, in Dreiecke geschnitten
  • Burrito: gerollte und gefüllte Tortilla
  • Taco: gefaltete, gefüllte Tortilla
  • Enchilada: Burritos, die mit einer Sauce bestrichen und oft mit Käse im Rohr überbacken werden
  • Chimichanga: frittierter Burrito
  • Fajita: hier gehen die Meinungen auseinander, meist wird der Begriff für Tortillas verwendet, die man sich am Tisch selbst füllt
  • Quesadilla: eine ohne Fett gebratene, gefaltete Tortilla, die mit Käse gefüllt ist
  • Tostados: eine flache, belegte Tortilla, ähnlich einer Pizza

So, nun müssten alle Ungeklärtheiten ausgeräumt sein und es kann losgehen mit dem Rezept. Bereit?





Salsa:
  • 1/2 rote Zwiebel
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1/2 grüner Paprika
  • 1/4 Zitrone, der Saft
  • 1 Tomate
  • 1 TL Tabascosauce, geräuchert (Chipotle)

Karotten-Slaw:
  • 3 Karotten
  • 3 EL Sauerrahm
  • Salz
  • Kräuter 

Tacos:
  • 8 Tortillas
  • 400 g Karfiol (Blumenkohl)
  • 1/3 l Trumer Hopfenspiel (Bier)
  • 4 El Sojasauce
  • 3 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1 Avocado 
  • Sauerrahm




Zubereitung Salsa:
Zwiebel, Frühlingszwiebel, Tomate und Paprika fein hacken und mit der Tabascosauce und dem Zitronensaft gut vermengen, zur Seite stellen.

Karotten-Slaw: 
Karotten fein reiben und zwischen den Händen fest ausdrücken, sodass die Flüssigkeit austritt.
Mit Sauerrahm, Salz, Pfeffer und Kräutern gut verrühren.

Tacos:
Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. Karfiol beigeben und unter Rühren gut anrösten. Mit Paprika bestreuen und Sojasauce und Bier ablöschen.
Temperatur reduzieren und Flüssigkeit einkochen lassen.

Tortillas mit Slaw bestreichen, mit Karfiol und Avocados belegen und Salsa beträufeln. Leicht falten und im Backrohr bei
175° ca zehn Minuten erwärmen.
Vor dem Servieren mit Sauerrahm beträufeln.



*In Kooperation mit Trumer Bier entstanden.