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Die 7 besten Fotobearbeitungs-Apps fürs Handy

Ab und zu kommt es vor, dass mich jemand fragt, wie ich auf Instagram meine Fotos beziehungsweise Stories bearbeite. Ob es um eine bestimmte Schriftart geht, einen Filter oder Lichteffekte, hier verrate ich euch alle meine liebsten Fotobearbeitungs-Apps um diese Effekte zu erreichen!

 

Hype Type (iOS)

Hype Type verwende ich, um meine Instagram-Videos mit Musik zu unterlegen. Hierzu kann man aus einer Bibliothek Songs auswählen, der Musikausschnitt wird jedoch automatisch ausgewählt und kann nicht beeinflusst werden. Ebenfalls ist es möglich, Schriften zu benutzen, die wie in einer Power Point Präsentation eingeblendet werden und wieder verschwinden. Für Step to Step Anleitungen ist Hype Type besonders empfehlenswert, kann man doch beleliebig oft Szenen aufnehmen, die automatisch im 15-sek Rhythmus abgespielt werden. Die App ist kostenlos, will man jedoch die Variante ohne Wasserzeichen, muss man faire $1.99 hinblättern.

 

 

Unum (iOS)

Unum verwende ich, um meine Instagram-Fotos vorzuplanen. Auf einem Grid kann man hier seine Bilder beliebig verschieben und vorplanen, um sie danach direkt in der Instagram-App zu posten.

 

 

Adobe Photoshop Lightroom CC (iOS, Android)

Das klassische Lightroom gibt es nicht nur am PC, sondern auch für’s Handy. Neben klassischen Bildbearbeitungsmöglichkeiten nutze ich die App besonders gerne für die Farbbalance – hier kann man einzelne Farben verstärken oder abschwächen, ohne dass das Bild insgesamt heller wird. Der Pro-Aufnahmemodus ermöglicht es einem außerdem, besonders viel aus seiner Handykamera herauszuholen. Meine Lieblingsfunktion: Lightroom richtet die Bilder anhand von Bildberechung automatisch gerade, was oft sehr viel besser klappt, als wenn ich das manuell probiere.

 

 

Color Story (iOS, Android)

Meine mit Abstand liebste Fotobearbeitungsapp ist die der Beautiful Mess Schwestern. Für diese App habe ich ingesamt auch am meisten Geld ausgegeben, sind mir doch die neuen Filterpacks oft einen Kauf wert. Davon gibt es so viele unterschiedliche, dass bestimmt jeder auf seine Kosten kommt. Auch die bereits in der kostenlosen Version erhältlichen sind wirklich schön und für manche bestimmt ausreichend.  Mit der App kann man Bilder im Batch editieren, was sehr viel Zeit spart, und Bearbeitungsverläufe speichern, um sie in Zukunft auf andere Bilder anzuwenden. Ein weiteres Gimmick: man kann bestimmte Teile des Bildes farblich einfärben, Lichtstrahlen, Bokeh und Glanzlichter einfügen.

 

 

Word Swag (iOS, Android)

Die schönsten Fonts für Fotos gibt es auf Word Swags. Leider lassen sich die Schriften jedoch nur auf Fotos, nicht auf Videos anwenden. Dafür greift man besser zu Hype Type.Auch Stock Fotos kann man hier auswählen sowie automatisch generierte Zitate. Leider schlägt sie mit 4.99 doch recht hoch zu Buche.

 

Cut Story (iOS)

Sind Videos zu lange geraten und man möchte sie trotzdem hintereinander abepielen, ist Cut Story die App für euch. Mit ihr kann man die Länge der Videos der App entsprechend automatisch anpassen (Instagram 15 sek, Facebook 20 sek, etc) oder benutzerdefiniert selbst schneiden. Achtung: Auch hier wird ein kleines, jedoch unauffälliges Wasserzeichen eingeblendet.

 

Facetune (iOS, Android)

Sind manchmal Brösel auf einem Teller zu sehen, bestimmte Bereiche eines Bildes zu dunkel oder soll ein kleiner Teil mit besonders hohem Kontrast dargestellt werden, greife ich zu Facetune. Die App ist intuitiv mit dem Finger zu bedienen, auch für Laien leicht verständlich und wer will, kann damit auch seine Linie schlanker schummeln.

 

 

Wer noch andere Fotobearbeitungs-Apps kennt, die man unbedingt haben sollte, ich freue mich sehr über weitere Tipps!

 

Disclaimer: Titelfoto von Camila Cordeiro