Life, Life Hacks

Schlechte Angewohnheiten bekämpfen

Schlechte Gewohnheiten halten uns von so manchem Glück ab, vergeuden unsere Zeit und rauben uns Energie. Manchmal nicht nur das – darüber hinaus können schlechte Angewohnheiten  Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben.

Was aber kann man tun, wenn man diese schlechten Angewohnheiten aus dem Weg räumen und sie aus seinem Leben raus haben möchte? Wie kann man seine Marotten in etwas Positives verwandeln? Auch wenn ich nicht alle Antworten habe, habe ich doch im Laufe der Jahre einige Taktiken gelernt, wie man damit umgehen kann – und die folgen auf dem Fuß!

Schlechte Angewohnheiten

Du musst es wollen

No na – dieser Ratschlag klingt so dermaßen dämlich, dass du dir jetzt bestimmt auf die Stirn greifen musst. Fakt ist aber, dass es wirklich wichtig ist, dass die Veränderung aus dir kommt und du mit voller Vehemenz an der Sache dran bist. Vor anderen mag man ja schnell etwas lautstark verkünden, sich selber gegenüber sollte man sich aber realistischerweise die Wahrheit eingestehen.

 

Schlechte Angewohnheiten

 

Ersetzen, nicht eliminieren

Es könnte durchaus sein, dass du es niemals schaffen wirst, eine Gewohnheit ganz abzulegen. Das Dessert nach dem Mittagessen wäre so ein Beispiel. Was du dann tun kannst, ist das Verhalten mit etwas zu ersetzen, das nicht ganz so schlimm und ungesund ist. Statt zum Stück Torte oder Schokoriegel zur Dattel oder gar zum Apfel zu greifen, etwa. Bilde dir also eine wenn-dann-Strategie: wenn ich X will, ersetze ich es durch Y.

 

 

Gründe finden

Warum willst du etwas an dir ändern? Gehe in dich und suche Argumente, die wirklich ausschlaggebend sind. Das mögen deine Kinder sein, als deren rauchender Vater deine Chance, an einer Krankheit zu erkranken, statistisch höher ist. Oder das mag etwas ganz Belangloses wie ZARA sein, ein Bekleidungeschäft, das kein Gewand jenseits der Größe 42 kennt.

 

Stress und Langeweile beseitigen

Vermeide Stress und Langeweile, zwei Trigger, die dich leicht aus der Spur bringen können. Finde das gesunde Mittelmaß – klingt nicht einfach, ist es auch nicht.

 

Join Forces

Suche dir Hilfe. Das können Ernährungsberater, Freunde oder Ärzte sein, die dir mit medizinischen Tipps oder der notwendigen Standpauke zur Seite stehen. Auch Foren, in denen Probleme anonym behandelt werden können, können sich unterstützend auswirken oder Menschen in deinem echten Leben, die genau das Gleiche an sich selbst ändern wollen.

 

Trigger entfernen

Wann passiert es, dass das Verhalten bei dir auftitt? Finde Momente und Situationen, in denen das passiert und eliminiere sie bestmöglich. Trigger können nicht nur Situationen sein: es können auch Menschen oder Orte sein, die dich schwach machen. Wichtig ist, dass du lernst, dir diese Trigger ganz objektiv einzugestehen. Sagen wir mal so: das wird nicht ohne Aufwand und emotionaler  Beteiligung von statten gehen.

 

Schritt für Schritt

Du musst nicht nach dem Prinzip all or nothing leben. Kleinere Veränderungen lassen sich meist viel leichter in deinen Alltag einbauen und helfen dir so, langfristig dein Verhalten zu verändern. Lass dich nicht verunsichern, weil etwas nur langsam und in Babyschritten anders wird. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.

 

Visualisiere den Erfolg

Stell dir die Person vor, die du sein möchtest. Eine, die diese schlechte Angewohnheit eben nicht braucht. Visualisieren von Zielen hilft dir, der Mensch aus deiner Vorstellung zu werden. Das ist wie bei Sportlern, die im Geiste Streckenverläufe und Bewegungsabfolgen durchdenken, um einen Wettbewerb für sich zu entscheiden.

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Habt ihr es schon geschafft, eine schlechte Angewohnheit aus eurem Leben zu verbannen? Nagelkauen, schnippische Antworten oder vielleicht sogar das Rauchen? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

 

 

Disclaimer: Pic via unsplash.com (Fotografenname in der Datei)