Pikantes

Gebratener Zander mit Steinpilzrisotto und Schmelztomaten

Wenn ihr das hier lest, bin ich gerade auf Urlaub – und habe ganz liebe Kolleginnen, die die Urlaubsvertretung übernehmen. Heute dran ist meine liebe Freundin Claudia von den Geschmeidigen Köstlichkeiten – vielen Dank für deine Mühe!
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Die Frau Ginger ist samt Gemahl auf Urlaub in ihrem Traumland Amerika. Und was machen in so einem Fall die Bloggerkolleginnen? Genau, sie helfen aus und bekochen virtuell die treue Leserschaft.Ich habe mich besonders gefreut, als Sonja um Unterstützung während ihrer Auslandsreise fragte. Auf meinem Blog gibt es nämlich nur Rezepte für Menschen mit Kau- und/oder Schluckstörungen und als Gastbloggerin kann ich Rezepte vorstellen, die nicht für meine Seite geeignet sind. Risotto zum Beispiel. Mit Steinpilzen passt es jetzt ganz besonders gut zu gebratenem Zanderfilet. So einfach in der Zubereitung, wenn man im Risottorühren ein wenig geübt ist, und trotzdem eine spektakuläre Speise auch für besondere Anlässe.

Risotto ist auch eine Geschmacksfrage und es gibt unzählige Philosophien dazu. Flüssig weich oder kernig bissfest, da scheiden sich die Geister. Wir bevorzugen eher eine etwas weichere Variante, der Reis darf ruhig ein wenig schlotzig sein. Letztlich muss jeder für sich selbst die richtige Konsistenz finden. Das probiert man am besten einfach aus. Darum sind meine Flüssigkeitsangaben eine reine Empfehlung.

Das braucht man für 2 Personen:

  • 300 g Carneroli Risottoreis
  • 1 Frühlingszwiebel ohne Grün
  • 100 g Steinpilze
  • 1/8 trockener Weißwein
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • 3-4 Esslöffel Butter
  • Olivenöl
  • 1 Esslöffel geriebener Parmesan
  • 400 g Zanderfilet
  • Meersalz
  • Olivenöl
  • Butter
  • 6 Mini Strauchtomaten
  1. Etwas Butter mit Olivenöl zerlassen und die fein gehackte Zwiebel anschwitzen.
  2. Steinpilze klein würfeln und hinzufügen. Kurz anrösten.
  3. Reis einrieseln lassen kurz, umrühren und mit Weißwein aufgießen. Temperatur drosseln und die weitere Flüssigkeit immer nur portionsweise hinzufügen. Das Geheimnis eines guten Risottos lautet, rühren, rühren und nochmals rühren.
  4. Wenn der Reis weich ist und trotzdem noch ein wenig kernig, Butter und Parmesan einrühren.
    Während der Risotto fleissig gerührt wird, sollte man bereits den Fisch zubereiten.
  5. Filets in reichlich Butter mit einem Schuss Olivenöl auf der Hautseite gut anbraten, wenden und bei mittlerer Temperatur weiter garen.
  6. Eventuell im Backrohr bei 100 Grad weiterziehen lassen.
  7. Die Tomaten in der Pfanne mitbraten.
  8. Fisch und Tomaten mit Meersalz abschmecken.
Guten Appetit!