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Mein Geheimnis für gute Handyfotos

Vor gar nicht allzu langer Zeit habe ich euch meine liebsten Apps zur Fotobearbeitung am Handy vorgestellt. Und dann habe ich bemerkt: bei manchen hapert es nicht an den Apps, sondern auch schon an den Kleinigkeiten, gute Handyfotos aufzunehmen. Dabei ist man mit einem modernen Mobilgerät großartigst ausgestattet und hat die Möglichkeit, damit spitzenmäßig zu fotografieren! Spitzenmäßige Fotos, ja, sogar Filme werden mittlerweile einzig und alleine mit dem iPhone oder einer anderen Handykamera aufgenommen. Ich persönlich finde Hashtags wie #iphoneonly interessant, mithilfe derer man sich auf Instagram Bilder ansehen kann, die nicht mit einer professionellen, sondern mit einer Handykamera aufgenommen wurden. Da sind wahre Schätze dabei, von denen man sich gut inspirieren lassen kann.

Damit das Ganze auch bei euch hinhaut und ihr das Beste aus euren Handykameras herausholen könnt, habe ich euch einen kleinen Guide für gute Handyfotos zusammengefasst. Bei manchen Tipps werdet ihr vieleicht sagen: „No na, das war mir eh klar“, aber ab und zu ist es ganz gut, sich gewisse Dinge wieder in Erinnerung zu rufen (Tipp 1 ist etwa so ein Fall!).

 

gute handyfotos

 

9 Tipps für gute Handyfotos

Linse putzen

Es ist mir ein Rästel, wie es sein kann, dass die Linse meiner Handykamera ständig mit Fett und Staub bedeckt ist. Es liegt vermutlich am katastrophalen Innenleben meiner Handytasche. Deswegen ist der erste Griff beim Fotografieren mit dem Handy der zu meinem jeweiligen T-Shirt – damit rubble ich sanft die Linse(n) meiner Kamera sauber – das garantierte scharfe und knackige Aufnahmen.

Nur Tageslicht

Für Schnappschüsse beim Fortgehen oder ein schnelles Handyfoto, das man dem Mann schickt, mag es egal sein, bei welchen Lichtverhältnissen man ein Bild aufnimmt, für Instagram- und Fotoalbum-taugliche Bilder gilt jedoch eines: nur bei Tageslicht fotografieren. Alles andere wirkt zu warm und gelbstichig.

 

 

Nicht im direkten Sonnnenlicht und kein Blitz

Aus der gleichen Ecke kommt dieser Tipp: Mit dem harten Licht des Handyblitzs schaut kein Bild besser aus. Deswegen sollte man den Blitz standardmäßig abstellen und lieber für gute Lichtverhältnisse sorgen. Auch vom Fografieren im direkten Sonnenlicht würde ich euch abraten. Das wirft harte Schatten und lässt Gesichter oft unnatürlich und wahlweise zu überbelichtet/zu dunkel erscheinen.

Apps

Mit der Nachbearbeitung von Fotos kannst du so viel mehr aus deinen Bildern herausholen! Lies dir dazu meinen Artikel zu den besten Apps für Handyfotos durch.

Zeit lassen

Wer husch-husch fotografiert, wird oft nichts Gescheites hinbekommen. Hast du also dein perfektes Motiv gefunden, lass dir Zeit. Versuche, aus verschiedenen Winkeln zu fotografieren, geh herum, suche neue Ansätze. Dafür wirst du mit einem besseren Bild belohnt!

 

 

Scharfstellen

Tippe mit dem Finger am Bildschrim auf den Bereich, den du scharf haben möchtest. Der Autofokus stellt sich dann automatisch auf diesen Bildbereich scharf.

Sag nein zur Frontkamera

Frontkameras werden zwar immer besser, in den meisten Fällen ist die „normale“ Kamera aber immer noch um Meilen hochwertiger, gerade was die Farbtreue und Schärfe der Bilder anbelangt. Da die hintere Kamera eine bessere Auflösung bietet, nutze bevorzugt diese.

 

 

Bloß kein Zoom

Handykameras nutzen im Gegensatz zu „richtigen“ Spiegelreflexkameras digitalen Zoom, mit dem ein Bild nur künstlich vergrößert wird. Dadurch leidet die Qualität. Anstatt etwas heranzuzoomen, gehe lieber näher an dein Motiv ran.

Eine ruhige Hand

Um ein scharfes Bild zu bekommen, versuche, dein Handy so ruhig wie möglich zu halten. Dafür kannst du es an Wänden und Mauern stabilisieren oder du nutzt gar ein kleines portables Stativ. Stelle deine Ellenbogen ab und verkneif dir für ein paar Sekungen das Ein- und Ausatmen – auch dann arbeitest du automatisch stabiler!

 

Viel Glück bei der nächsten Handy-Fotosafari!

Disclaimer: Titelbild und Foto 1 via unsplash. Restliche Fotos mit meinem iPhone SE aufgenommen.