Fitness

Ohne Mühe zur Traumfigur? EMS Training im Vitaclub

Ja, ich geb’s zu: ich merke zwar mittlerweile, wie gut mir der Sport tut, den ich ich mein Leben eingebaut habe, wie ausgeglichen ich mich dadurch fühle und wie positiv er sich auf meinen Körper und Geist auswirkt. Trotzdem habe ich immer noch einen Schweinehund von immensen Ausmaßen und würde mir wünschen, es ginge alles viel einfacher, leichter und wäre schneller vorbei.

Als mir dann vor kurzem von meinem Fitness-Kooperations-Partner Vitaclub* ein EMS-Training angeboten wurde, spitzte ich hellhörig meine Ohren: nur 15 min Training unter Strom, und das sollte für mehr Fitness und Muskelaufbau reichen? Count me in! EMS, Elektromyostimulation also, bringt durch elektrische Impulse Muskelpartien zum Kontrahieren – und somit zum Wachsen. Ursprünglich aus dem Gebiet der Physiotherapie stammend, wird es nun auch in Fitnesscentern abgeboten und passt besonders gut für Menschen, die nur wenig Zeit haben zu trainieren.

 

 

Um das EMS Training auszuprobieren, bekam ich zuerst einen schwarzen, hautengen Sportdress aus Baumwolle verpasst und durfte meine Turnlatschen getrost in der Ecke stehen lassen. Anschließend wurden mir eine angefeuchtete Weste und ein Gürtel um den Po geschnallt, die mit Elektroden an einem Terminal verbunden waren. Ich sah aus wie ein sexy Astronaut mit gefährlicher Montur, allerdings läuft nur niederfrequenter Strom durch die Dioden und ist somit völlig ungefährlich.

In kurzen Abständen kamen Impulse, gegen die man seine Muskeln mit verschiedenen Übungen anspannen musste – etwa Ausfallschritte, Kniebeugen oder leichte Crunches. Das sieht von außen total einfach aus, wenn jedoch gerade ein Impuls stattfindet, hat man das Gefühl, in einem stecke eine fremde Person, die mit aller Gewalt gegen einen arbeitet. Durchaus anstrengend und auspowernd, aber nach 15 min gottseindank auch schon wieder vorbei.

 

 

 

Der anschließende Muskelkater (der bereits am Abend auftrat!) war schlichtweg aus der Hölle. Nicht vergleichbar mit irgendeinem Muskelkater, den ich bis jetzt gehabt hätte, sondern viel tiefgehender (ich vermute, aufgrund der tieferliegenden Muskelgruppen, die durch das EMS Training angesprochen werden). Fünf Tage lang hatte ich damit zu kämpfen – Tag 2 war der schlimmste – und sogar im Hintern hat es wehgetan. IM HINTERN!

Womit man sich zu solchen Zeiten trösten kann: alles, was wehtut, wird irgendwann durch das EMS  knackige Muskelmasse. Trotzdem ist EMS Training natürlich kein Ersatz für Kraft- und Ausdauertraining – dieses sollte man zusätzlich dazu betreiben, und das EMS Training – gerade als Anfänger – nur einmal die Woche durchführen.

Ich persönlich werde mich langsam an das Ganze herantasten. Meiner Meinung nach ist das Training aber besonders für Menschen, die ein besonders (zeit-)effizientes Training wünschen, perfekt.

 

EMS Training Salzburg   EMS Training Salzburg

*Kooperation